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15. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Wolfsburg vs Stuttgart

Wolfsburg Stuttgart Tipp – 17.12.2011 um 15:30 Uhr

Die Wolfsburger haben eine sehr schlechte Hinrunde gespielt. Magath meinte zu den Resultaten, dass er in jedem Fall an seine Mannschaft glaubt und auch an die Wende. Es fehlt Wolfsburg einfach an einen Topspieler, so Magath. In der Winterpause möchte man sich auf den Transfermarkt ein wenig umschauen, um vielleicht den ein oder anderen Spieler zu verpflichten. Doch da besteht unserer Meinung nach auch das Problem. Bei zweistelligen Abgängen und auch Zugängen wie soll sich da eine Mannschaft wirklich finden? Auch scheint es so, dass Magath seine Stamm-Elf noch nicht wirklich gefunden hat und wenn man nun bedenkt, dass einige Spieler während der Winterpause neu verpflichtet werden sollen, kann man wohl kaum auf Besserung hoffen. Doch bevor es soweit ist, kommt das letzte Spiel der Hinrunde auf die Wölfe zu. Der Gegner heißt Stuttgart und belegt momentan den siebten Tabellenplatz. Die Wölfe befinden sich auf Rang 14. Vor heimischer Kulisse trat Wolfsburg in dieser Saison nicht ganz so schwach auf und konnte immerhin einige Siege (4-1-2) feiern. Im Heimspiel gegen den VfB stehen die Wölfe nun nach drei sieglosen Bundesliga-Partien unter Druck und vor allem bei den Fans in der Pflicht. Mit dem VfB Stuttgart erwartet man einen Gegner, der zuletzt Auswärts nicht wirklich überzeugen konnte. In Bremen verlor die Labbadia-Elf mit 0:2 und in Mainz hatte man das Nachsehen beim 1:3. Diese Schwaben sich aus Wolfsburger Sicht sicherlich nicht unschlagbar. Immerhin konnte der VfL die letzten 4 Heimspiele in Folge gegen den VfB Stuttgart gewinnen. Vielleicht ein gutes Zeichen für die angeschlagene Wolfsburger Magath-Elf.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel VfL Wolfsburg gegen VfB Stuttgart werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte der VfL Wolfsburg  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Wolfsburg musste im letzten Spiel auswärts gegen Werder Bremen ran. Keine leichte Aufgabe, denn bis jetzt konnte Wolfsburg auswärts noch nichts erreichen. Sie verkörpern das auswärtsschwächste Team der Bundesliga. Die meisten sind bereits vor Spielbeginn von einem deutlichen Sieg der Bremer ausgegangen. Ob es wirklich dazu gekommen ist, werden wir nun klären. Die Teams brauchten eine gewisse Zeit, um ins Spiel zu kommen. Nach den ersten 10 Minuten nahm die Begegnung jedoch an Tempo auf. Die Wölfe attackierten früh, um den Spielaufbau der Bremer zu stören, in der Anfangsphase gelang ihnen das auch sehr gut. Dennoch sollte das erste Tor der Bremer nicht lange auf sich warten lassen. Nach einem von Schmitz getretenen Freistoß war es Sokratis, der die Bremer mit 1:0 in Führung brachte. Die Wölfe hätten fast im Gegenzug den Ausgleich gemacht. Naldo konnte jedoch für die Bremer auf der Linie klären und somit blieb es vorerst bei der knappen Führung der Hausherren. Nach dem Rückstand war von den Wolfsburgern nicht mehr viel zu sehen. Die Bremer machten das Spiel, konnten jedoch ihre Freiräume nicht nutzen. Kurz vor der Pause kamen die Werderaner dann doch noch zu ihrem zweiten Treffer. Pizarro sorgte mit seinem 12. Bundesliga Tor für den 2:0 Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel wirken die Wolfsburger viel zielstrebiger und agiler. In der 46. Spielminute kam es zum Anschluss. Das dachten zumindest alle. Nur der Schiri hatte eine Abseitsposition von Dejagah geahndet und somit das Tor nicht gegeben. Die Gäste drängten auf den Anschluss, vernachlässigten dabei aber ihre Defensive und das sollte sich böse rächen. Denn in der 55. Spielminute fand Rosenberg die Lücke und netzte zum 3:0 ein. Das Match war so gut wie entschieden, dennoch gaben sich die Gäste nicht auf und versuchten Tore zu machen, aber immer wieder gab es katastrophale Abwehrfehler. In der 71. Spielminute kam es dann zum 4:0 für Bremen durch Arnautovic. Den Ehrentreffer für die Wölfe erzielte Schäfer in der 86. Spielminute. Wer so fahrlässig verteidigt, wie die Wölfe, braucht sich über vier Gegentore nicht zu wundern. Wolfsburg hält an seiner Negativserie auswärts weiterhin fest.

Wie spielte der VfB Stuttgart  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Die Stuttgarter bekamen es im letzten Heimspiel mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München zu tun. Keine leichte Aufgabe für den VFB. Die Bayern setzten die Hausherren von Beginn an unter Druck. Gomez und Co konnten sich gerade in den ersten Spielminuten gute Torchancen erspielen und kamen immer wieder gefährlich vors Tor der Stuttgarter. Diese wurden jedoch nicht verwertet. Die Stuttgarter zeigten den Münchnern, wie man es richtig macht. Nach 6 Spielminuten besorgte Gentner mit einer schönen Direktabnahme, die überraschende Führung der Hausherren. Die Abwehr des VFB stand jedoch nicht wirklich sicher, die Bayern kamen immer wieder gefährlich über die linke Seite. Es sollte nicht lange dauern und Gomez sorgte mit seinem 14. Saisontreffer für den Ausgleich. Die Bayern spielten sich nun in einen Rausch. Gomez und Müller ließen gute Chancen liegen. In der 29. Spielminute musste dann Molinaro mit Gelb Rot das Feld räumen. Nach nur 29 Spielminuten hat er zwei gelbe Karten gesehen, keine schlechte Leistung. Stuttgart  war nun in Unterzahl gegen dominierende Bayern. Stuttgart verschanzte sich mehr und mehr in der eigenen Hälfte und versuchte den Bayern wenig Spiel zu lassen. Ein Unterfangen, das sich sehr schwer bewerkstelligen ließ. Bis zur Halbzeit sollte dieses Konzept jedoch aufgehen. Mit dem 1:1 gingen beide Mannschaften in die Kabine. Im zweiten Durchgang spielten nur die Bayern, die Hausherren hielten an ihrer defensiven Ausrichtung fest. In der 57. Spielminute kam es dann aber zur verdienten Führung der Bayern. Gomez erzielte seinen 15. Saisontreffer. Die Bayern waren klar die bessere Mannschaft und spielten teilweise schon zu lässig ihr Ding runter. So ergab sich noch die eine oder andere Möglichkeit für den VFB. Sie wussten aber auch nichts damit anzufangen und aus diesem Grund blieb es dann auch beim verdienten 2:1 der Bayern.

Wolfsburg als auch Stuttgart haben jeweils ihr letztes Spiel verloren und konnten auch nicht spielerisch überzeugen. Freuen wir uns auf ein hoffentlich spannendes Fußballmatch.

Mögliche Aufstellung:

Wolfsburg

Benaglio – Träsch, Chris, Madlung, M. Schäfer – Salihamidzic, Josué, Hasebe – Orozco, Mandzukic, Dejagah
Trainer: Magath

Stuttgart

Ulreich – Gebhart, Tasci, Maza, Boka – Kvist, Gentner – Harnik, Hajnal, Okazaki – Schieber
Trainer: Labbadia

Formcheck:

Wolfsburg

10/12/2011  Bundesliga  Bremen vs. Wolfsburg  N – 4:1  
03/12/2011  Bundesliga  Wolfsburg vs. Mainz 05  U – 2:2  
26/11/2011  Bundesliga  Augsburg vs. Wolfsburg  N – 2:0  
19/11/2011  Bundesliga  Wolfsburg vs. Hannover  S – 4:1  
09/11/2011  Freundschaftsspiele  Wolfsburg vs. Cottbus  N – 0:2  
05/11/2011  Bundesliga  Dortmund vs. Wolfsburg  N – 5:1       
                                                                                                                    
Stuttgart

11/12/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  N – 1:2  
03/12/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Köln  U – 2:2  
27/11/2011  Bundesliga  Bremen vs. Stuttgart  N – 2:0  
20/11/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Augsburg  S – 2:1  
04/11/2011  Bundesliga  Mainz 05 vs. Stuttgart  N – 3:1  
29/10/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Dortmund  U – 1:1
                                                                                                                                       
Wolfsburg: 1 Sieg – 1 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 4 Niederlagen

Stuttgart: 1 Sieg – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 3 Niederlagen

Statistik: Wolfsburg gegen Stuttgart

30/10/2010  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  2:0   
07/08/2009  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  2:0   
22/11/2008  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  4:1   
10/05/2008  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  4:0   
18/04/2007  DFB-Pokal  Wolfsburg vs. Stuttgart  0:1   
21/10/2006  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  1:1   
10/12/2005  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  0:1   
13/11/2004  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  3:0   
03/04/2004  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  1:5   
15/12/2002  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  1:2   
15/09/2001  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  0:2   
01/10/2000  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  2:2   
06/11/1999  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  0:2   
01/05/1999  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  3:2   
27/09/1997  Bundesliga  Wolfsburg vs. Stuttgart  1:0     

7 Siege Wolfsburg – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 6 Siege Stuttgart

Wett-Quoten Wolfsburg gegen Stuttgart:

Bet365

Sieg Wolfsburg: 2.60  

Unentschieden: 3.40

Sieg Stuttgart: 2.60

Tipico

Sieg Wolfsburg: 2.60  

Unentschieden: 3.40

Sieg Stuttgart: 2.70

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Der Direktvergleich zwischen beiden Mannschaften verhält sich sehr ausgeglichen. Wolfsburg konnte siebenmal zuhause gewinnen und Stuttgart konnte sechsmal den Platz als Sieger verlassen. Beide Mannschaften teilten sich nur zweimal die Punkte. Die Wolfsburger konnten zuhause in sieben Spielen immerhin 13 Punkte holen. Ihre Auswärtsbilanz sieht wesentlich schlimmer aus. Der VFB konnte auswärts in dieser Saison nicht wirklich überzeugen. Man konnte sich auswärts nur zweimal gegen den Kontrahenten in sieben Spielen durchsetzen. Wir gehen in diesem Match von Vorteilen auf Seiten der Wolfsburger aus. Magath wird seine Mannschaft nochmal richtig für das letzte Spiel der Hinrunde motivieren und einen Dreier einfahren.

Wett Tipp Bundesligatrend: Sieg Wolfsburg

Wettquote auf Tipico: 2.60

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15. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Leverkusen vs Nürnberg

Leverkusen Nürnberg Tipp – 17.12.2011 um 15:30 Uhr

Bayer Leverkusen erwarten zum Bundesliga Hinrunden Ende in der heimischen BayArena den 1. FC Nürnberg. Nach dem torlosen Unentschieden in Hannover hängen die Leverkusener in der Tabelle auch weiterhin auf dem sechsten Tabellenplatz fest und hinken den gesteckten Saisonerwartungen hinterher. Zwar ist die Werks-Elf seit sechs Bundesliga Spielen ungeschlagen (3 Siege und 3 Unentschieden), dennoch hinkt man den Tabellenzweiten Dortmund und Tabellendritten Schalke 04 mit fünf Punkten hinterher. Vom deutschen Rekordmeister ganz zu Schweigen. Der Rückstand auf den FC Bayern München beträgt bereits beachtliche acht Punkte. Nun gilt es für Leverkusen die Hinrunde vor heimischen Fans mit einem Dreier abzuschließen, um in der Rückrunde wieder angreifen zu können. Mit dem 1. FC Nürnberg erwartet man einen Gegner, der sich momentan im Abstiegskampf befindet. Der 1. FCN belegt in der Bundesliga Tabelle den Relegationsplatz (Platz 16). Der Vorsprung auf die direkte Abstiegszone beträgt allerdings nur ein mageres Pünktchen. Somit sind auch die Nürnberger im letzten Hinrunden-Spiel vor der Winterpause in Leverkusen gefordert und benötigen ein Erfolgserlebnis. Der Club aus Nürnberg verlor 5 der letzten 6 Bundesliga Pflichtspiele und steht nun vor einer riesigen Hürde in der BayArena. Zumal die Hecking-Elf nicht gerade zu den auswärtsstarken Mannschaften zählt. Die Nürnberger verloren 6 der bisherigen 8 Auswärtspartien in dieser Saison. Immerhin endete das letzte Nürnberger Gastspiel in der Vorsaison bei Leverkusen mit einem 0:0 Unentschieden. Mit diesem Ergebnis wäre der FCN wohl am Samstagnachmittag schon zu frieden.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel Bayer Leverkusen gegen 1. FC Nürnberg werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte Bayer Leverkusen  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

In einer schwachen Partie trennten sich die Leverkusener am letzten Bundesliga Spieltag in Hannover mit einem trostlosen 0:0 Unentschieden. Während die 96er bemüht waren, agierte Bayer zumeist sehr passiv und hatte am Ende Glück, dass es den Hannoveranern an Durchschlagskraft mangelte. Schon zu Beginn an merkte man, dass die Partie nicht so recht in Schwung kommen wollte. Den klar besseren Eindruck machten die 96er, die Leverkusen frühzeitig versuchten unter Druck zu setzen. Da Hannover die letzte Konsequenz fehlte, waren Torchancen zunächst Mangelware. Bis auf den Schuss vom Hannoveraner Rausch in der 9. Minute ans Außennetz sprang nichts Zählbares heraus.  Die Werks-Elf agierte äußerst schwach in der Offensive und agierte kaum nach vorne. Gelungene Kombinationen über mehrere Stationen hatten bei Leverkusen Seltenheitswert. Dennoch hatte Bayer Leverkusen die erste große Chance im Spiel in Führung zu gehen. Derdiyoks Distanzschuss in der 20. Minute verfehlte das gegnerische Tor nur um Zentimeter. Allerdings sollte der Distanzhammer vom Schweizer fast das einzige Highlight in den ersten 45 Spielminuten sein. Der Partie fehlte es schlichtweg an Tempo und Kreativität. Zudem wollte der letzte finale Pass bei den Hannoveranern nicht ankommen, sodass beide Torhüter im ersten Spieldurchgang fast „arbeitslos“ blieben. So gingen dann auch beide Mannschaften mit einem trostlosen 0:0 Unentschieden in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel bauten lediglich die Hannoveraner Druck auf. Leverkusen agierte zunehmend passiver. Sowohl vorne als auch hinten liefen die Leverkusener ihrem Gegner nur hinterher. Verbunden damit kamen die 96er zu einigen guten Tormöglichkeiten. Allerdings fehlte im Abschluss bei Hannover die letzte Konsequenz bzw. der kleine Funken Glück. Trotz der passiven Spielweise hatten auch die Leverkusener die eine und andere Torchance. Doch Sam scheiterte in der 64. Minute am spitzen Winkel und Kießling fand in der 72. Minute seinen Meister im 96er-Keeper Zieler. Die Schlussviertelstunde verpuffte einfach. Bayer Leverkusen schien sich mit dem einfachen Punktgewinn angefreundet zu haben und Hannover 96 schaffte es einfach nicht, die Abwehr der Leverkusener ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. In der Nachspielzeit musste Hannovers Schlussmann Zieler noch einen leicht abgefälschten Ballack-Freistoß parieren. Am Ende blieb es bei der Punkteteilung. Offensiv gesehen blieb Leverkusen erschreckend schwach und setzte kaum offensive Akzente. Hannover war zwar bemüht, doch der Mannschaft fehlte einfach die Durchschlagskraft.

Wie spielte 1. FC Nürnberg  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Der Club aus Nürnberg verlor sein Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim mit 0:2. Beide Mannschaften waren von Beginn an bemüht, doch da die Abwehrreihen relativ gut standen, dauerte es bis zur 16. Minute ehe die erste Torchance im Spiel zu verzeichnen war und diese lag auf Seiten der Nürnberger. Esswein konnte diese ihm sich bietende Möglichkeit per Kopf allerdings nicht nutzen. Nur vier Minuten später hatte Ibisevic die erste Torchance für seine Hoffenheimer auf dem Kopf. Mit fortschreitender Spieldauer nahmen die Nickligkeiten und giftigen Zweikämpfe zu. Spielerische Highlights hatten nun Seltenheitswert. Vielmehr machten sich Spieler auf beiden Seiten durch gelbe Karten von sich aufmerksam. Innerhalb von nur vier Minuten zeigte Schiedsrichter Dr. Jochen Drees gleich drei Spielern den Gelben Karton. Wie aus dem Nichts fiel dann die Führung in der 39. Minute für die Gäste aus Hoffenheim. In einem sehr harten Zweikampf setzte sich Ibisevic gegen Wollscheid durch, spielte den Ball dann nach links auf den heraneilenden Johnson ab und dieser flankte direkt nach innen, wo sich Ibisevic bereits positionieren konnte. Per Kopf nickte der TSG Stürmer dann zur Hoffenheimer Führung ein. Nur wenig später kam es dann noch bitterer aus Nürnberger Sicht. Nach einem rüden Foul gegen Salihovic sah Nürnbergs Chandler in der 43. Minute die glatt rote Karte. Zur Pause führte 1899 knapp mit 1:0 und hatte einen Mann mehr auf dem Feld.

In den zweiten 45 Minuten nahm Hoffenheim sofort das Heft in die Hand. Bereits in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs hatten Vorsah, Ibisevic und Roberto Firmino gute Möglichkeiten für die TSG zu erhöhen. In der 56. Minute war dann das 2:0 für Hoffenheim fällig. Ähnlich wie beim ersten Treffer kam Johnson wieder auf der linken Seite ungehindert zum Flanken und wieder war Ibisevic zur Stelle. Nach dem 2:0 war das Spiel gelaufen. In der Folgezeit hatte Hoffenheim noch genügend Möglichkeiten um auf 3:0 oder gar 4:0 zu erhöhen. Doch entweder rettete der Pfosten oder Nürnbergs Schlussmann Schäfer. Den in Unterzahl spielenden Nürnbergern gelang in der Schlussphase nicht wirklich etwas, um die TSG Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Ein Höhepunkt bot die Partie allerdings noch. Kurz vor dem Schlusspfiff sah Hoffenheims Innenverteidiger Compper nach einer Notbremse gegen Pekhart die Rote Karte.

Mögliche Aufstellung:

Leverkusen

Leno – Castro, Schwaab, M. Friedrich, Kadlec – L. Bender, Rolfes – Sam, Ballack, Schürrle – Kießling
Trainer: Dutt

Nürnberg

R. Schäfer – Kamavuaka, Maroh, Wollscheid, Plattenhardt – Simons, Hegeler – Eigler, Didavi, Esswein – Pekhart
Trainer: Hecking

Formcheck:

Leverkusen

10/12/2011  Bundesliga  Hannover vs. Leverkusen  U – 0:0  
06/12/2011  Champions League, Gruppe E  Genk vs. Leverkusen  U – 1:1  
02/12/2011  Bundesliga  Leverkusen vs. Hoffenheim  S – 2:0  
26/11/2011  Bundesliga  Hertha vs. Leverkusen  U – 3:3  
23/11/2011  Champions League, Gruppe E  Leverkusen vs. Chelsea  S – 2:1  
18/11/2011  Bundesliga  Kaiserslautern vs. Leverkusen  S – 0:2         
                                                                                                                    
Nürnberg

10/12/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Hoffenheim  N – 0:2  
04/12/2011  Bundesliga  Hamburg vs. Nürnberg  N – 2:0  
26/11/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Kaiserslautern  S – 1:0  
19/11/2011  Bundesliga  Schalke 04 vs. Nürnberg  N – 4:0  
11/11/2011  Freundschaftsspiele  Nürnberg vs. Ingolstadt  S – 3:0  
05/11/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Freiburg  N – 1:2
                                                                                                                                       
Leverkusen: 3 Siege – 3 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 0 Niederlagen

Nürnberg: 2 Siege – 0 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 4 Niederlagen

Statistik: Leverkusen gegen Nürnberg

19/09/2010  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  0:0   
03/10/2009  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  4:0   
16/03/2008  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  4:1   
21/04/2007  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  2:0   
06/05/2006  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  2:2   
18/09/2004  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  2:2   
14/12/2002  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  0:2   
08/12/2001  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  4:2   
14/11/1998  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  3:0   
02/10/1993  Bundesliga  Leverkusen vs. Nürnberg  4:0     

6 Siege Leverkusen – 3 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 1 Sieg Nürnberg

Wett-Quoten Leverkusen gegen Nürnberg:

Bet365

Sieg Leverkusen: 1.44  

Unentschieden: 4.00

Sieg Nürnberg: 8.00

Tipico

Sieg Leverkusen: 1.50  

Unentschieden: 4.00

Sieg Nürnberg: 7.50

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Wettbewerbsübergreifend sind die Leverkusener seit sieben Pflichtspielen nun ungeschlagen. Zweifelsohne befindet sich die Werks-Elf in der besseren Form. Im Vergleich dazu verlor Nürnberg die letzten beiden Bundesliga Partien in Folge. In den letzten 6 Bundesliga Spielen kassierte der Club glatt 5 Niederlagen. Die Nürnberger befinden sich also auf einer Talfahrt. Zudem spielte Bayer daheim und hat die Fans sowie den Heimvorteil auf der eigenen Seite. Kadertechnisch ist Leverkusen einfach stärker einzuschätzen. Auch der Direktvergleich deutet auf einen Heimsieg der Werks-Elf hin. Allerdings endete das letzte Duell in der Vorsaison mit einem torlosen Unentschieden zwischen beiden Mannschaften. Wir tippen auf einen Heimsieg für die Leverkusener.

Wett Tipp Bundesligatrend: Sieg Leverkusen

Wettquote auf Tipico: 1.50

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15. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Hoffenheim vs Hertha

Hoffenheim Hertha Tipp – 17.12.2011 um 15:30 Uhr

Die Hinrunde der deutschen Bundesliga geht in den letzten Spieltag. Es werden nochmal Kräfte mobilisiert, um das Jahr mit einem guten Ergebnis ausklingen zu lassen. Am 17. Bundesliga Spieltag treffen Hoffenheim und Hertha BSC Berlin, um 15:30 Uhr, in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena aufeinander. Beide Mannschaften befinden sich im soliden Mittelfeld der Bundesliga Tabelle. Die TSG belegt mit 21 Zählern auf dem Konto den 9. Tabellenplatz und die Berliner befinden sich auf Platz 11 mit 19 eingefahrenen Zählern wieder. Sicher werden beide Teams versuchen die Hinrunde mit einer guten Leistung und vor allem einen Dreier ausklingen zu lassen. Immerhin liegen die 1899er „nur“ 5 Punkte hinter dem begehrten sechsten Tabellenplatz zurück, der immerhin zum internationalen Geschäft (Europa League) in der kommenden Saison berechtigt. Nach fünf sieglosen Spielen in Folge konnte die Stanislawski-Elf am vergangenen Bundesliga Spieltag einen 2:0 Auswärtserfolg in Nürnberg verbuchen. Geht es nun für die Hoffenheimer wieder bergauf? Verzichten muss die TSG im Heimspiel gegen Hertha BSC auf Marvin Compper. Der Innenverteidiger kassierte in Nürnberg nach einer Notbremse die Rote Karte und wurde vom DFB für zwei Spiele gesperrt.

Derweil herrscht bei Hertha BSC ein frostiges Klima zwischen Trainer Babbel und Manager Michael Preetz. Hintergrund der Streitigkeiten sind die Zukunftsplanungen von Marcus Babbel sowie interne Unstimmigkeiten bezüglich der Kaderplanung im kommenden Sommer 2012. Wird er nun seinen 2012 auslaufenden Vertrag verlängern oder nicht? Der Aufstiegstrainer will sich in der Winterpause, spätestens bis zum Rückrundenstart am 21. Januar, zum Thema Vertragsverlängerung äußern. Ein Spiel auf Zeit? Indes will man kein weiteres Öl vor dem so wichtigen Auswärtsspiel in Hoffenheim ins Feuer gießen. Die Fassade bröckelt jedenfalls und Berliner benötigen nach der Negativserie von fünf sieglosen Spielen in Folge wieder einen Dreier. Sportlich gesehen kann man in Berlin eigentlich recht zufrieden sein.  Der Aufsteiger steht immerhin auf einem respektablen 11. Tabellenplatz und hat Mannschaften wie Hamburg, Wolfsburg oder Mainz noch hinter sich. Allerdings hat die Berliner Hertha sicherlich keine guten Erinnerungen an das letzte Gastspiel bei Hoffenheim. Damals verloren die Herthaner klar und deutlich mit 1:5 bei der TSG.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel TSG Hoffenheim gegen Hertha BSC werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte TSG Hoffenheim  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Im letzten Spiel mussten die Hoffenheimer auswärts bei Nürnberg antreten. Zuletzt konnte Hoffenheim auswärts überhaupt nicht überzeugen. Es setzte 4 Niederlagen infolge. Gegen Nürnberg wollte man jedoch die Wende herbei rufen. Beide Mannschaften waren gerade in der Anfangsphase bemüht ihr Spiel zu finden. Die Defensive war auf beiden Seiten jedoch gut organisiert und somit war es schwer sich gefährliche Torchancen heraus zu spielen. Die erste gute Möglichkeit für die Gäste aus Hoffenheim hatte Ibisevic, dieser verfehlte das Tor der Nürnberger jedoch knapp. Zwischen beiden Teams entbrannte ein heißer Kampf. Die Fans sahen harte Zweikämpfe, jedoch leider keine guten Torchancen. Der Schiri hatte allerhand zu tun und gelb war die Farbe des Abends. Innerhalb von 4 Minuten zog Schiedsrichter Dr. Jochen Drees gleich dreimal den gelben Karton. Ein Tor würde der Begegnung sicher gut tun, dachten die Anhänger beider Mannschaften. In der 39. Spielminute war es dann endlich soweit gewesen. Hoffenheims Ibisevic setzte sich gegen Wollscheid im Zweikampf durch und spielte den Ball in den Lauf von Johnson, dieser  zog eine Flanke nach innen. Ibisevic lauerte bereits im Sechzehner und konnte die Führung der Gäste aus Hoffenheim perfekt machen. Kurz vor der Halbzeitpause gab es noch einen Platzverweis für die Nürnberger. Chandler kam gegen Salihovic zu spät und erwischte diesen hart am Bein. Der Unparteiische zog Rot und somit waren die Gastgeber die komplette zweite Hälfte in Unterzahl. Nach dem Seitenwechsel spielten nur die Hoffenheimer. Sie hatten die deutlich besseren Chancen auf ihrer Seite und konnten sich auch Vorteile erspielen. Es war somit nur eine Frage der Zeit bis das 2:0 fallen würde. In der 56. Spielminute war es soweit. Ibisevic machte den Sieg der Hoffenheimer mit seinem zweiten Treffer perfekt. Die Gäste hatten gerade in der Schlussphase noch einige gute Möglichkeiten ihre Führung auszubauen. Nürnberg konnte die drohende Niederlage nicht mehr abwenden und musste sich am Ende verdient mit 0:2 geschlagen geben. In der Nachspielzeit sah Compper nach einer Notbremse die rote Karte. Er wird Hoffenheim im Spiel gegen Hertha definitiv fehlen. Am Ende konnte sich die TSG über einen Dreier auswärts freuen und somit die anhaltende Negativserie durchbrechen.

Wie spielte Hertha BSC  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Die Berliner mussten am letzten Spieltag gegen die Schalker Elf antreten. Bereits seit 7 Spielen konnte man gegen Schalke nicht mehr gewinnen. Zuhause wollte man jetzt diese negative Bilanz durchbrechen und einen Dreier einfahren. Inwiefern das gelungen ist, werden wir jetzt klären. In den ersten Spielminuten zeigten beide Teams Probleme auf. Hertha zeigte zwar mehr Einsatz auf dem Platz, dennoch waren die Aktionen oftmals zu schlecht organisiert und aus diesem Grund ergaben sich kaum nennenswerte Möglichkeiten. Die Gäste aus Schalke investieren in der Anfangsphase wenig ins Spiel und beschränkten sich aufs Kontern. Doch auch hier gab es nicht viel zu sehen. Nach 19 Minuten stellte Huntelaar einmal mehr seine Qualitäten unter Beweis und besorgte die Führung für die Gäste. Gleich im Anschluss hatte Pukki das 2:0 auf dem Schlappen, konnte seine Chance jedoch nicht verwerten. Hertha war gefährlich bei ruhenden Bällen und so kam es nach einer Ecke zum 1:1 Ausgleich durch Ramos. Beide Mannschaften hatten zwar nicht die Fülle an Torchancen, aber die die sie sich erspielen konnten, wurden auch genutzt. Die Teams konnten sich kaum aus dem Spiel heraus Chancen erarbeiten, Gefahr gab es immer nur nach ruhenden Bällen. In der 44. Spielminute zeigte Pukki das es auch anders geht und knallte das Leder aus gut 16 Metern eiskalt in den Kasten der Herthaner. Hertha lag somit zur Pause hinten. Im zweiten Durchgang bot sich ein vertrautes Bild. Die Berliner waren bemüht aber agierten nicht zwingend genug, um die Schalker Abwehr wirklich unter Druck zu setzen. Vereinzelt gab es Offensivaktionen auf beiden Seiten zu sehen, dennoch neutralisierten sich beide Mannschaften mehr oder weniger im Mittelfeld. Schalke spielte die Zeit clever runter und konnte den Dreier somit retten.  Die „Alte Dame“ bleibt somit auch im achten Spiel gegen Schalke ohne Sieg.

Hoffenheim konnte im letzten Spiel punkten, die Berliner hingegen mussten eine Niederlage gegen gut organisierte Schalker in Kauf nehmen. Sicher erwartet uns ein Spiel, dessen Spielausgang sich ziemlich offen gestalten kann.

Mögliche Aufstellung:

Hoffenheim

Starke – Beck, Vorsah, Vestergaard, Braafheid – Rudy – Johnson, Roberto Firmino, Babel, Salihovic – Ibisevic
Trainer: Stanislawski

Hertha

Kraft – Lell, Hubnik, Mijatovic, Kobiashvili – Ottl, Niemeyer – Ebert, Raffael, Ramos – Lasogga
Trainer: Babbel

Formcheck:

Hoffenheim

10/12/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Hoffenheim  S – 0:2  
02/12/2011  Bundesliga  Leverkusen vs. Hoffenheim  N – 2:0  
26/11/2011  Bundesliga  Hoffenheim vs. Freiburg  U – 1:1  
20/11/2011  Bundesliga  Hamburg vs. Hoffenheim  N – 2:0  
05/11/2011  Bundesliga  Hoffenheim vs. Kaiserslautern  U – 1:1  
29/10/2011  Bundesliga  Schalke 04 vs. Hoffenheim  N – 3:1         
                                                                                                                    
Hertha

09/12/2011  Bundesliga  Hertha vs. Schalke 04  N – 1:2  
03/12/2011  Bundesliga  Kaiserslautern vs. Hertha  U – 1:1  
26/11/2011  Bundesliga  Hertha vs. Leverkusen  U – 3:3  
19/11/2011  Bundesliga  Freiburg vs. Hertha  U – 2:2  
05/11/2011  Bundesliga  Hertha vs. M’gladbach  N – 1:2  
29/10/2011  Bundesliga  Wolfsburg vs. Hertha  S – 2:3
                                                                                                                                       
Hoffenheim: 1 Sieg – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 3 Niederlagen

Hertha: 1 Sieg – 3 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Niederlagen

Statistik: Hoffenheim gegen Hertha

27/09/2009  Bundesliga  Hoffenheim vs. Hertha  5:1   
24/04/2009  Bundesliga  Hoffenheim vs. Hertha  0:1    

1 Sieg Hoffenheim – 0 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 1 Sieg Hertha

Wett-Quoten Hoffenheim gegen Hertha:

Bet365

Sieg Hoffenheim: 1.90  

Unentschieden: 3.50

Sieg Hertha: 4.00

Tipico

Sieg Hoffenheim: 2.00  

Unentschieden: 3.50

Sieg Hertha: 3.80

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Die Berliner konnten auswärts in 8 Spielen 10 Punkte holen. Sicher sind sie mit dieser Leistung kein Überflieger aber immerhin zählen sie zu den sechs auswärtsstärksten Teams der Bundesliga. In acht Auswärtsspielen hat Hertha 12mal getroffen und 15 Gegentore erhalten. Die Mannschaft verfügt also über einen respektablen Sturm und eine Abwehr, die einiges zulässt. Hoffenheim konnte aus sieben Heimspielen 12 Punkte holen. Sie haben zuhause 8 Tore erzielt und 5 Gegentreffer kassiert. Beide Mannschaften können somit Tore schießen, ihre Abwehrreihen lassen aber auch einiges an Gegentreffern zu. Wir gehen bei dieser Begegnung davon aus, dass beide Mannschaften einen Treffer erzielen werden.

Wett Tipp Bundesligatrend: Jede Mannschaft schießt mindestens ein Tor

Wettquote auf Tipico: 1.70

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15. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Bayern vs Köln

Bayern Köln Tipp – 16.12.2011 um 20:30 Uhr

An diesem Wochenende steht der letzte Bundesliga Spieltag der Hinrunde auf dem Programm. Gleichzeitig ist es das letzte Spiel vor der Winterpause und in diesem Jahr. Bayern München und der 1. FC Köln eröffnen den 17. Bundesliga Spieltag am Freitagabend, den 16. Dezember um 20:30 Uhr, in der Münchner Allianz. Die Bayern stehen unmittelbar vor dem Gewinn der deutschen Herbstmeisterschaft. Nach der titellosen  vergangenen Saison sehnen die Bayern die deutsche Meisterschaft regelrecht herbei. Der inoffizielle Titel der Herbstmeisterschaft wäre der erste Schritt in die richtige Richtung. Vor dem abschließenden Bundesliga Spieltag der Hinrunde hat der FCB einen drei Punkte Vorsprung auf den deutschen Meister Borussia Dortmund und ein um zehn Tore besseres Torverhältnis. Was soll bezüglich des Herbstmeistertitels aus Sicht der Bayern noch anbrennen? Zudem erwartet man mit den Gästen aus Köln einen machbaren Gegner. Die Kölner Geißböcke versetzten Auswärts in dieser Saison bislang keine Berge und liegen in der Auswärtstabelle mit einer Bilanz von 2 Siegen,  1 Unentschieden und 4 Niederlagen nur auf dem13. Tabellenplatz (Auswärtstabelle). Der FCB hingegen konnte 6 seiner bisherigen 8 Heimspiele in der Allianz-Arena gewinnen. Allerdings sind und waren die Kölner in der Vergangenheit oftmals ein ungemütlicher Gast gewesen. So stehen aus den letzten 13 Direktduellen in München 5 Siege der Bayern, 6 Unentschieden und 2 Kölner Siege zu Buche. Die Bayern warten nun seit 5 Heimspielen auf einen Sieg gegen Köln. Die letzten beiden Direktvergleiche endeten mit einem torlosen Remis. Ein gutes Omen für die Kölner Geißböcke?

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel Bayern München gegen 1. FC Köln werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte Bayern München  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Bayern München konnte am letzten Bundesliga Spielwochenende einen 2:1 Auswärtserfolg beim VfB Stuttgart verbuchen. Der deutsche Rekordmeister agierte über weite Strecken der Partie wegen einer Unbeherrschtheit des Stuttgarters Molinaro in Überzahl und konnte den Sieg letztendlich ohne große Mühe einfahren.

Die Bayern suchten von der ersten Minute an den Weg in den Stuttgarter Strafraum. Bereits in der dritten Minute setzte van Buyten einen Eckball ans Außennetz und wenig später verpasste Nationalspieler Mario Gomez die Führung aus kurzer Distanz. Der Bayern Stürmer verstolperte nach einem mustergültigen Pass von Robben unbeholfen am Leder vorbei. Das hätte die Führung sein können, wenn nicht sogar müssen. Nur knappe zwei Minuten später machte es Stuttgart auf der Gegenseite besser. Mit einer schönen Direktabnahme erzielte Mittelfeldspieler Gentner die 1:0 Führung für den VfB Stuttgart. Doch die Führung der Schwaben sollte nicht von langer Dauer sein. Über die schwache linke Stuttgarter Abwehrseite bediente Bayerns Rafinha den bislang glücklosen Gomez im Zentrum und dieser traf sehenswert zum 1:1 Ausgleich für den FCB. Nun hatten die Münchner Oberwasser. Nur mit Mühe konnte der VfB sein Tor gegen Gomez (20. Minute) und Müller (25. Minute) sauber halten. In der 29. Minute erwies Stuttgarts Molinaro seiner Mannschaft einen Bärendienst. Nach seinem zweiten rüden Einsteigen gegen Arjen Robben durfte der Stuttgarter früher zum Duschen und Stuttgart war nur noch zu Zehnt. Der VfB zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und igelte sich regelrecht ein. Bayern München drückte auf die Führung und ließ den Schwaben kam Luft zu holen. Doch bis zum Pausentee sollte es beim 1:1 Unentschieden bleiben.

Nach der Halbzeitpause setzte der VfB weiterhin auf seine Defensivtaktik und Bayern München kontrollierte und gestaltete das Spiel. Nach einem schönen und schnellen Zusammenspiel zwischen Kroos und Lahm konnte die VfB-Abwehr ausgehebelt werden und Gomez hatte alle Zeit der Welt, um das 2:1 Führungstor für seine Bayern zu markieren. Auch nach dem Führungstor dominierten die Bayern auch weiterhin das Spielgeschehen. Vom VfB Stuttgart war in der Folgezeit nur noch wenig zu sehen. Da halfen auch die beiden frischen Stuttgarter Angreifer Pogrebnyak und Cacau nicht wirklich weiter. Am Ende siegt Bayern München verdient gegen den VfB Stuttgart. Letztendlich verspielten die Schwaben selbst alle Chancen durch die Ampelkarte für Molinaro.

Wie spielte 1. FC Köln am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Im Nachholspiel des 13. Bundesliga Spieltages am Dienstag gegen die Mainzer kamen die Kölner Geißböcke daheim nicht über ein etwas glückliches 1:1 Unentschieden hinaus. Beide Mannschaften boten über weite Strecken der Partie eine eher mäßige Leistung an.  Von Beginn an spielten beide Mannschaften Pressing und legten eine hohe Laufbereitschaft an den Tag. Aufgrund vieler Fehlpässe waren Torchancen und Torraumszenen eher von Seltenheit geprägt.  Das Spielgeschehen spielte sich klar im Mittelfeld ab. Bei einem Missverständnis in der 22. Minute zwischen den Kölnern Brecko und Rensing wäre es fast um die Führung der Mainzer geschehen.  Doch das Leder verfehlte das Tor knapp. Glück für die Geißböcke. In der Folgezeit prägten viele Nickligkeiten und Fouls das Spiel, sodass ein wirklicher Spielfluss kaum zu Stande kam. Auch die daraus resultierenden Freistöße wurden nicht konsequent genutzt. Erst kurz vor der Halbzeitpause wurde das Niveau der Partie etwas besser, da die Mainzer mehr Druck auf die Kölner Geißböcke ausübten. Allagui und Gavranovic hatten vor dem Pausenpfiff noch die Möglichkeit die Gäste aus Mainz in Front zu bringen.  Mit einem eher schwachen 0:0 gingen beide Mannschaften in die Kabine.

Die zweiten 45 Spielminuten begannen dann allerdings vielversprechend. Nach einem Pass von Podolski scheiterte Jajalo im Eins-gegen-Eins am stark aufgelegten Mainzer-Schlussmann Wetklo. Clemens sein Nachschuss rauschte dann aber weit über den Mainzer Kasten. Wer nun dachte, die Partie nimmt nun endlich an Fahrt auf, wurde bitter enttäuscht. Die Kölner verfielen in ihren alten Trott. Dem Match fehlte es eindeutig an Spielwitz und Kreativität. Nach einer Zeit der Wechsel übernahmen die 05er so langsam das Kommando und die Initiative. Dennoch blieben echte Torchancen zunächst aus. In der 70. Minute war es dann endlich geschehen. Die Mainzer gingen durch einen Kopfball von Allagui nicht unverdient in Führung. Nun mussten die Kölner mehr riskieren und dem Spiel wurde Leben eingehaucht. Köln stemmte sich gegen die drohende Niederlage und auf einmal konnten die Domstädter auch gute Tormöglichkeiten kreieren.  In der 75. Minute konnte der Mainzer-Keeper Wetklo einen strammen Schuss von Podolski glücklich an die Latte lenken und kurz darauf vergab Brecko in der 79. Minute den Ausgleich für die Kölner. In der 85. Spielminute griff Kölns Lebensversicherung Podolski, der aus gut 20 Metern Entfernung genau Maß nahm und das Leder unter Mithilfe des Innenpfostens zum 1:1 Ausgleich in die Mainzer Maschen jagte.  Am Ende blieb es beim 1:1 Unentschieden. Sicherlich kein ungerechtes Ergebnis. Was würden die Kölner ohne ihren Prinz Poldi machen?

Mögliche Aufstellung:

Bayern

Neuer – Rafinha, Boateng, Badstuber, Lahm – Tymoshchuk, Kroos – Robben, T. Müller, Ribery – Gomez
Trainer: Heynckes

Köln

Rensing – Brecko, Geromel, Jemal, Sereno – Clemens, Matuschyk, Riether, Peszko – Jajalo – Podolski
Trainer: Solbakken

Formcheck:

Bayern

11/12/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  S – 1:2  
07/12/2011  Champions League, Gruppe A  Man City vs. B. München  N – 2:0  
03/12/2011  Bundesliga  B. München vs. Bremen  S – 4:1  
27/11/2011  Bundesliga  Mainz 05 vs. B. München  N – 3:2  
22/11/2011  Champions League, Gruppe A  B. München vs. Villarreal  S – 3:1  
19/11/2011  Bundesliga  B. München vs. Dortmund  N – 0:1         
                                                                                                                    
Köln

13/12/2011  Bundesliga  Köln vs. Mainz 05  U – 1:1  
10/12/2011  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  S – 4:0  
03/12/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Köln  U – 2:2  
25/11/2011  Bundesliga  Köln vs. M’gladbach  N – 0:3  
05/11/2011  Bundesliga  Bremen vs. Köln  N – 3:2  
30/10/2011  Bundesliga  Köln vs. Augsburg  S – 3:0
                                                                                                                                       
Bayern: 3 Siege – 0 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 3 Niederlagen

Köln: 2 Siege – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Niederlagen

Statistik: Bayern gegen Köln

18/09/2010  Bundesliga  B. München vs. Köln  0:0   
03/10/2009  Bundesliga  B. München vs. Köln  0:0   
21/02/2009  Bundesliga  B. München vs. Köln  1:2   
01/04/2006  Bundesliga  B. München vs. Köln  2:2   
29/11/2003  Bundesliga  B. München vs. Köln  2:2   
04/02/2003  DFB-Pokal  B. München vs. Köln  8:0   
23/03/2002  Bundesliga  B. München vs. Köln  3:0   
24/02/2001  Bundesliga  B. München vs. Köln  1:1   
28/02/1998  Bundesliga  B. München vs. Köln  0:2   
12/04/1997  Bundesliga  B. München vs. Köln  3:2   
04/05/1996  Bundesliga  B. München vs. Köln  3:2   
01/10/1994  Bundesliga  B. München vs. Köln  2:2   
02/04/1994  Bundesliga  B. München vs. Köln  1:0     

5 Siege Bayern – 6 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Siege Köln

Wett-Quoten Bayern gegen Köln:

Bet365

Sieg Bayern: 1.12  

Unentschieden: 8.50

Sieg Köln: 17.00

Tipico

Sieg Bayern: 1.15  

Unentschieden: 8.00

Sieg Köln: 20.00

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Die Bayern haben die deutsche Herbstmeisterschaft so gut wie in der Tasche. Bei 3 Punkten Vorsprung und dem wesentlich besseren Torverhältnis als die Dortmunder ist dem FCB dieser inoffizielle Titel nicht mehr zu nehmen. Allerdings erwartet man mit den Kölnern einen wahren Angstgegner. Seit fünf Heimspielen konnte der FCB nun nicht mehr gegen die Geißböcke gewinnen. Besonders interessant wird es sein, wie die Bayern den derzeitig formstarken Lucas Podolski in den Griff bekommen werden. Die Online Wettanbieter haben den deutschen Rekordmeister ganz klar als Favoriten auf ihren Zettel. Persönlich bereitet uns nur der direkte Vergleich ein wenig Bauchschmerzen. Eine direkte Siegwette auf die Bayern lohnt sich aufgrund der niedrigen Quote nicht wirklich. Von der Form her, vom Mannschaftskader und aufgrund des Heimvorteils muss man die Bayern einfach vorne sehen. Wir tippen auf einen Sieg des deutschen Rekordmeisters. Allerdings empfehlen wir keine Wette auf dieses Spiel abzuschließen. Da die angebotenen Wettquoten einfach zu niedrig sind.

Wett Tipp Bundesligatrend: Sieg Bayern

Wettquote auf Tipico: 1.15

Wettbonus-Angebote auf Bet365

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8. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Stuttgart vs Bayern

Stuttgart Bayern Tipp – 11.12.2011 um 17:30 Uhr

Am Sonntag, den 11.12.2011 um 17:30 Uhr, erwartet der VfB Stuttgart den FC Bayern München in der Mercedes-Benz-Arena zum Südgipfel zwischen dem Tabellensiebten aus Schwaben und dem Tabellenführer aus Bayern. Der VfB Stuttgart hofft in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause den Anschluss an die Europapokal-Plätze nicht zu verlieren. Mit 22 Punkten steht man drei Punkte hinter dem begehrten Platz, der zur Teilnahme in der Europa-League berechtigt. Mit dem FC Bayern München und dem Hinrunden-Abschluss beim VFL Wolfsburg stehen für die Stuttgarter allerdings noch zwei schwere Hürden bis zur Winterpause aus. Die Bayern haben 31 Punkte auf dem Konto und damit einen Zähler Vorsprung vor den Verfolgern aus Dortmund und Mönchengladbach. Mit zwei Siegen wäre man sicher Herbstmeister. Sollten Dortmund und Gladbach nicht gewinnen, ist man aufgrund des Torverhältnisses schon so gut wie Herbstmeister. Vorausgesetzt man gewinnt im Schwabenland beim VfB. In der Champions League verlor man mit einer B-Elf mit 0:2 in England bei Manchester City und zeigte eine schwache Leistung, die allerdings nicht überbewertet werden kann. Man stand schon als Gruppensieger fest und schickte fast ausschließlich Spieler der zweiten Garde auf den Platz.

Teamcheck: VfB Stuttgart

Nach dem bitteren und späten Ausgleich daheim gegen den FC Köln durch Lukas Podolski hinkt man leicht hinter dem Spitzenteams hinterher. Sportdirektor Fredi Bobic sieht zu Recht noch die Qualität im Kader der Stuttgarter. Nur die Stabilität fehlt noch, vor allem in den Heimspielen. Trotzdem spielt der VfB eine gute Saison. Man darf auch nicht vergessen, wo man hergekommen ist. Letzte Saison hing man im Abstiegssumpf fest und konnte sich mit Trainer Bruno Labbadia, doch noch aus der misslichen Lage befreien und die Klasse halten. Trainer Labbadia hat eine überragende Bilanz. Seit er im Amt ist, holten die Stuttgarter 51 Punkte. Saisonübergreifend würde das die Qualifikation für Europa bedeuten. Dass die Schwaben immer ein Auf und Ab in einer Saison haben, liegt daran, dass man unbedingt Erfolg haben will und dafür teuer Spieler einkaufte. Man bekam aber keine Konstanz rein, um mit den Großen mitzuhalten und vernachlässigte die Basis.

Bobic sieht keinen Vorteil darin, dass die Bayern noch ihr Champions League Spiel in Manchester bestreiten mussten. Er würde es viel lieber sehen, sie würden sich eine Woche streiten und dann zerstritten auflaufen. Anspielung auf den kleinen Bayern-Tor-Streit nach dem 4:1 Sieg gegen Werder Bremen. Mario Gomez und Thomas Müller haben nicht getroffen und gönnen sich den Luxus, das als Streitbasis zu sehen. Solche Sorgen haben wohl nur die Bayern.

Die vorzeitige Herbstmeisterschaft der Bayern wollen die sparsamen Schwaben aber in ihrem eigenen Wohnzimmer verhindern. Zumal die Stuttgarter auch noch einiges aus dem letzten Jahr gutzumachen haben. Damals folgten zwei hohe Heimklatschen innerhalb weniger Tage in der Bundesliga und im DFB-Pokal. Durch den Leno-Verkauf an Leverkusen und den Träsch-Millionen vom VFL Wolfsburg will der VfB Stuttgart im Winter wohl nochmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Im Offensivbereich soll nochmal nachgerüstet werden. Martin Harnik ist mit sechs Treffern der Top-Schütze beim VfB, dicht gefolgt von Cacau, der vier Tore erzielen konnte. Gegen den Rekordmeister müssen die beiden ihre Treffsicherheit erneut unter Beweis stellen, um nicht wie im letzten Jahr wieder unterzugehen. Mit einer gesunden, kontrollierten Offensive kann man sich aber dennoch berechtigte Hoffnungen auf einen Erfolg gegen die Bayern machen. Hinten reinstellen, wird man sich vor eigenem Publikum sicher nicht. Auf Torhüter Sven Ulreich ist bekanntlich Verlass, um die eine oder andere Chance der Münchner zu entkräften. Er ist zwar verschnupft, soll aber Ende der Woche wieder ins Training einsteigen und am Wochenende zwischen den Pfosten stehen. Anders sieht es bei Abwehrspieler Khalid Boulahrouz aus. Der Rechtsverteidiger zog sich im Spiel gegen die Kölner einen kleinen Sehnenriss im Hüftbeuger zu und fällt für den Rest der Saison aus. Matthieu Delpierre und Mamadou Bah sind ebenfalls wie Ulreich verschnupft, werden vermutlich jedoch gegen die Bayern auflaufen können. Auch Innenverteidiger Maza, dem muskuläre Probleme an der Hüfte plagen, soll es noch rechtzeitig schaffen. Tomas Hajnal trainierte separat und wird es wohl bis zum Wochenende auch noch schaffen. Er hat muskuläre Probleme im rechten Oberschenkel. Da Stefan Celozzi, der Ersatzmann für Boulahrouz, ebenfalls verletzt ist, könnte Arthur Boka auf die rechte Seite rücken, da Serdar Tasci und Maza in der Innenverteidigung
gesetzt sind.

Teamcheck: FC Bayern München

Die Bayern haben sich wieder gefangen und beendeten ihre kleine Negativserie von zwei Niederlagen in Folge mit einen überzeugendem 4:1 Sieg gegen Werder Bremen. Trainer Jupp Heynckes musste, bis auf die zehn Minuten nach dem Ausgleich, nur kurz zittern und kann ansonsten mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein. Torwart Manuel Neuer war bei dem Gegentor machtlos und hatte sonst nicht viel zu tun. Der kroatische Nationalspieler Ivica Olic gab unterdessen bekannt, dass er Bayern vielleicht schon in der Winterpause verlassen wird. Sollte sich kein Abnehmer finden, wird er definitiv nach der aktuellen Saison seine Koffer packen.

Jerome Boateng ist mittlerweile fester Bestandteil der Mannschaft geworden und zeigte mit dem Wechsel zum FC Bayern, wie wichtig die Erfahrung im Ausland sein kann, auch für junge Spieler. Ohne die Auslandserfahrung hätte er es beim Rekordmeister vielleicht noch nicht geschafft. Der von Bayern umworbene Gladbacher Marco Reus, hätte wohl auch ohne Erfahrung im Ausland das Zeug dazu, sich bei den Bayern durchzusetzen. Der Franzose Franck Ribery zeigte sich die letzten Wochen in absoluter Top-Form. Er ist für Bayern unersetzbar. Er traf zweimal gegen Bremen und ist auf seiner linken Seite kaum aufzuhalten und schon gar nicht mehr wegzudenken. Er schoss bereits acht Saisontore und ist damit zweitbester Torschütze hinter Stürmer Mario Gomez, der bisher 13 Tore erzielte.

Philipp Lahm hat wie Abwehrkollege Rafinha noch kein Tor geschossen. Eine ungewohnte Situation für Lahm. Er hat sonst in jeder Saison seine Tore erzielt, schießt aber die Elfmeter nicht mehr. Dennoch beherrschen die beiden Stars die Abwehrarbeit fast perfekt. Früher oder später werden sie sich auch wieder in die Torjägerliste eintragen können. Abwehrspieler Daniel van Buyten traf schon viermal ins gegnerische Tor und hat damit doppelt so viele Tore geschossen, wie Nationalspieler Thomas Müller. Arjen Robben hat, wie van Buyten, auch vier Tore auf seinem Konto und wird seine Erkältung wohl bis zum Spiel auskuriert haben. Ebenfalls leicht erkältet ist Toni Kroos, aber auch er wird es rechtzeitig zum Spiel in Stuttgart schaffen.

In Stuttgart wird man versuchen ähnlich offensiv zu Werke zu gehen, wie im vergangenen Jahr, als man zweimal in kürzester Zeit die Stuttgarter überrannte. Der Sieg gegen Bremen dürfte den Bayern wieder genug Selbstvertrauen gegeben haben, um dieses Vorhaben gut umzusetzen.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel Stuttgart gegen Bayern München werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte Stuttgart am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Köln begann gut in Stuttgart und war bis zur Führung durch einen Elfmeter von Podolski die bessere Mannschaft. Danach verlor der FC völlig unverständlich den Faden zur Partie. Gentners Doppelpack innerhalb von sieben Minuten zerstörte die gute Anfangsphase der Domstädter komplett. Cacau hätte sogar noch die frühe Vorentscheidung zum 3:1 erzielen können. Doch FC-Keeper Rensing hielt den Kopfball von „Helmut“ überragend. Nach der Pause verflachte die Partie immer mehr. Köln machte zu wenig und Stuttgart konnte das nicht ausnutzen. Kurz vor Schluss war es dann wieder Podolski der frei vor dem VfB-Kasten auftauchte und Keeper Ulreich keine Chance ließ. Die völligen verdutzten Schwaben verpassten es gegen schwache Kölner den Sack zu zumachen und wurden dafür zwei Minuten vor Schluss bitter bestraft.

Wie spielte Bayern München am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Kurz dachte man in der Münchner Allianz-Arena: Nicht schon wieder ohne Sieg. Die Führung durch Ribery glich Rosenberg in der zweiten Halbzeit aus. Das Bremer Tor war gleichzeitig auch der erste Bremer Torschuss. Bayern war nach dem Ausgleich kurz verunsichert. Die Verunsicherung verschwand aber nach der Einwechslung von Robben wieder. Der Holländer traf zweimal per Elfmeter und bereitete das zwischenzeitliche 3:1 durch Ribery vor. Das Spiel war über weite Strecken Einbahnstraßen-Fussball in der Werder Bremen fast ohne Chance war. Lahm und Ribery waren die besten Spieler des Spiels und führten die Bayern über die linke Seite fast im Alleingang zum Sieg.

Mögliche Aufstellung:

Stuttgart

Ulreich – Boka, Tasci, Maza, Molinaro – Kvist, Gentner – Harnik, Hajnal, Okazaki – Cacau
Trainer: Labbadia

Bayern

Neuer – Boateng, van Buyten, Badstuber, Lahm – Tymoshchuk, Kroos – Robben, T. Müller, Ribery – Gomez
Trainer: Heynckes

Formcheck:

Stuttgart

03/12/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Köln  U – 2:2  
27/11/2011  Bundesliga  Bremen vs. Stuttgart  N – 2:0  
20/11/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Augsburg  S – 2:1  
04/11/2011  Bundesliga  Mainz 05 vs. Stuttgart  N – 3:1  
29/10/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Dortmund  U – 1:1  
26/10/2011  DFB-Pokal  Stuttgart vs. Frankfurt  S – 3:0          
                                                                                                                    
Bayern

07/12/2011  Champions League, Gruppe A  Man City vs. B. München  N – 2:0  
03/12/2011  Bundesliga  B. München vs. Bremen  S – 4:1  
27/11/2011  Bundesliga  Mainz 05 vs. B. München  N – 3:2  
22/11/2011  Champions League, Gruppe A  B. München vs. Villarreal  S – 3:1  
19/11/2011  Bundesliga  B. München vs. Dortmund  N – 0:1  
06/11/2011  Bundesliga  Augsburg vs. B. München  S – 1:2                              
                                                                                                                                       
Stuttgart: 2 Siege – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Niederlagen

Bayern: 3 Siege – 0 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 3 Niederlagen

Statistik: Stuttgart gegen Bayern

22/12/2010  DFB-Pokal  Stuttgart vs. B. München  3:6   
19/12/2010  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  3:5   
31/10/2009  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  0:0   
27/01/2009  DFB-Pokal  Stuttgart vs. B. München  1:5   
13/12/2008  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  2:2   
10/11/2007  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  3:1   
25/07/2007  Ligapokal  Stuttgart vs. B. München  0:2   
21/04/2007  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  2:0   
03/12/2005  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  0:0   
21/05/2005  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  1:3   
15/05/2004  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  3:1   
07/12/2002  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  0:3   
02/03/2002  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  0:2   
09/09/2000  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  2:1   
04/03/2000  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  2:0   
04/05/1999  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  0:2   
22/03/1998  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  0:3   
01/12/1996  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  1:1   
13/04/1996  Bundesliga  Stuttgart vs. B. München  0:1     

5 Siege Stuttgart – 4 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 10 Siege Bayern

Wett-Quoten Stuttgart gegen Bayern:

Bet365

Sieg Stuttgart: 5.50  

Unentschieden: 4.00

Sieg Bayern: 1.57

Tipico

Sieg Stuttgart: 5.50  

Unentschieden: 4.20

Sieg Bayern: 1.60

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Im Südgipfel zwischen Stuttgart und Bayern ist alles möglich. Um aber gegen wiedererstarkte Bayern zu bestehen, muss der VfB sich enorm steigern und eine bessere Leistung als gegen den FC Köln zeigen. Einiges wird von der besseren Tagesform beider Mannschaften abhängen. In der Vergangenheit waren die Schwaben chancenlos gegen die Bayern und werden auch diesmal in der heimischen Arena nix holen. Stuttgarts leichter Abwärtstrend der letzten Spiele wird gerade gegen die Bayern nicht zu stoppen sein. Der FCB wird zwar nicht so dominant Auftreten, wie bei den meisten anderen Siegen, aber kann sich dennoch knapp im Schwabenland durchsetzen und die drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Wett Tipp Bundesligatrend: Sieg Bayern

Wettquote auf Tipico: 1.60

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8. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Dortmund vs Kaiserslautern

Dortmund Kaiserslautern Tipp – 11.12.2011 um 15:30 Uhr

Am Sonntag, den 11.12.2011 um 15:30 Uhr, erwartet der deutsche Meister Borussia Dortmund im heimischen Signal-Iduna-Park den 1.FC Kaiserslautern. Können die Gäste aus der Pfalz auch für eine Überraschung beim BVB sorgen? Beim ewigen Rivalen aus Gelsenkirchen konnte der Tabellensechszehnte Kaiserslautern gewinnen und hofft auf einen ähnlichen positiven Ausgang beim Tabellenzweiten aus Dortmund.

Nach der Niederlage in der Champions League zuhause gegen Olympique Marseille (2:3), kann sich der BVB wieder komplett auf die Liga konzentrieren. Die Dortmunder stehen auf Platz zwei mit 30 Punkten, einen Punkt hinter dem FC Bayern. Die Jagd auf den Herbstmeistertitel ist damit eröffnet. Die Lauterer stehen mit nur 14 Punkten auf Relegations-Platz 16 und hoffen noch einigermaßen besinnliche Weihnachten feiern zu können. Dafür muss noch mindestens ein Spiel gewonnen werden, um den Relegationsplatz zu verlassen. Ein dreifacher Erfolg in Dortmund oder im letzten Heimspiel gegen Hannover 96 sind dafür aber schon Pflicht.

Teamcheck: Borussia Dortmund

Nach der bitteren Heimpleite in der Champions League, hofft der BVB auf einen Sieg im Heimspiel gegen die Roten Teufel. Balsam auf die BVB-Seele wäre das allemal. Die Tore für die Borussen schossen Jakub Blaszczykowski und per Elfmeter Mats Hummels. Mario Götze hat den Titel „Golden Boy“ von der italienischen Zeitung Tuttosport erhalten. Der Titel bedeutet, er ist der beste U21 Spieler europaweit. Spieler wie Rafael van der Vaart, Wayne Rooney und Lionel Messi bekamen diesen Titel auch. Daran sieht man, wie weit dieser Junge schon ist und was er mal erreichen kann. Ex-Borusse Lars Ricken lobte unterdessen die Philosophie bei den Westfalen. Deutsche Spitzentalente entscheiden sich immer mehr für Dortmund. Das sei ein Ergebnis der konsequenten Weiterführung mit jungen Spielern zu arbeiten und eben auch erfolgreich zu sein. Auf dieser Weise war es möglich Spieler wie Sven Bender, Leitner oder jüngst den Cottbusser Leonardo Bittencourt zu verpflichten. Bittencourt wurde auch von den Bayern umworben, entschied sich aber bewusst nicht für den deutschen Rekordmeister, sondern für den BVB. Beispiele wie Schlaudraff, Baumjohann und jetzt auch Petersen, schrecken viele junge Spieler ab und entscheiden sich immer mehr für den deutschen Meister.

Dortmund muss das CL-Aus jetzt schnell verkraften. Gelingt das, sind sie nächstes Jahr wahrscheinlich wieder in der Königsklasse dabei. Anders als bei der Meisterschaft 2007 vom VfB Stuttgart, schaffte es der BVB sich wieder in der Spitzengruppe der Liga zu behaupten. Für die jungen Spieler ist dieses Aus sicherlich kein Welt-Untergang. Sie lernen dazu und werden etwas mitnehmen. Bei den Schwaben war das damals anders. Die Mannschaft war im Altersdurchschnitt deutlich älter und am Limit. Sie schaffte es auch nicht, sich nach der Meisterschaft wieder oben festzusetzen. Gegen den FCK können die Dortmunder wieder ihren offensiven Powerfussball zelebrieren. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp wird alles daran setzen, die bittere Niederlage gegen Marseille einigermaßen vergessen zu machen. Torhüter Roman Weidenfeller und seine Vorderleute Mats Hummels, Lukasz Piszczek, Marcel Schmelzer und Felipe Santana werden deutlich weniger zu tun bekommen als gegen die Franzosen. Robert Lewandowski ist mit zehn Ligatreffern der beste Torschütze der Schwarz-Gelben. Bekommt er in der Liga wie gewohnt viele gute Vorlagen aus dem Mittelfeld von Kevin Großkreutz, Shinji Kagawa und Mario Götze ist ein dreifacher Punktegewinn gegen Kaiserslautern sehr wahrscheinlich. Verzichten muss der BVB auf Sebastian Kehl. Der Mittelfeldspieler zog sich gegen Marseille eine schwere Prellung des Augapfels zu. Boris Leitner könnte nach seinen Rückenbeschwerden wieder in den Kader rutschen.

Teamcheck: Kaiserslautern

Der FCK rutscht mittlerweile immer weiter ab, nachdem man sich zunächst gut vom Tabellenende lösen konnte. Die Niederlage in Nürnberg und nur ein Punkt am Betzenberg gegen Aufsteiger Hertha BSC trugen zum schlechten Tabellenplatz bei. Trainer Marco Kurz warnte das Umfeld nicht umsonst, zu denken man hat mit dem Abstieg nix mehr zu tun. Mittlerweile ist man fünf Spiele ohne Sieg und holte nur zwei Punkte. In Dortmund besteht die Gefahr, dass noch ein sechstes Spiel ohne Sieg dazu kommt und man im letzten Heimspiel der Hinrunde gegen Hannover 96 unbedingt punkten muss, will man nicht auf einen Abstiegsplatz überwintern. Der FCK will jetzt wieder zum alten 4-2-3-1-System zurückkehren, so hofft zumindest Kapitän Christian Tiffert. In dem System war der FCK sicherer und torgefährlicher. Mit nur elf Toren sind die Roten Teufel das angriffsschwächste Team der Liga.

Pierre De Witt zeigte gegen die Berliner wieder eine ansteigende Form. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht. Es fehlt momentan die Genauigkeit und mehr Qualität um wieder mal als Sieger vom Platz gehen zu können. Mit Dorge Kouemaha(2 Tore), Itay Schechter(3 Tore) und Richard-Sakuta-Pasu(kein Tor) holten die Pfälzer drei neue Stürmer. Richtig gefunden haben die sich noch nicht. Keiner zeigt bisher die Qualität eines Srdjan Lakic, der zum VFL Wolfsburg wechselte. Kaiserslautern hat aber noch junge Hoffnungsträger, die die Torflaute vielleicht ein Ende bereiten könnten. Olcay Sahan, Gil Vermouth und Konstantinos Fortounis heißen die Jungs, die aber auch die Lücke, die Ivo Illicevic hinterlassen hat, bisher nicht schließen konnten.

In Dortmund wird man sich wohl erstmal auf die Defensivarbeit konzentrieren und hoffen, dass Torhüter Kevin Trapp einen seiner besten Tage erwischt. Der Keeper will nicht zum FC Bayern wechseln, denn er sieht hinter Nationaltorwart Manuel Neuer keine Chance für sich und ist mit einem Verbleib beim FCK auch besser bedient. Um die Torflaute zu beenden, steht der FCK wohl vor der Verpflichtung des Leverkuseners Nicolai Jörgensen. Der Außenstürmer absolvierte gerade erst seine ersten beiden Länderspiele für Dänemark. Trainer Kurz kann auf seinen kompletten Kader für das schwere Auswärtsspiel in Dortmund zurückgreifen.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel Dortmund gegen Kaiserslautern werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte Dortmund am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Dortmund kam in der Anfangsphase in Gladbach schwer ins Spiel gegen defensiv eng stehende Fohlen. Lewandowski hatte nach einer Viertelstunde die Chance zur Führung. Doch Jantschke entschärfte den Versuch des Polen. Gladbach spielte nur auf Konter und hatte durch Bobadilla die größte Möglichkeit zur Führung, die er aber nicht verwerten konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang Lewandowski dann sein Tor zur 1:0 Halbzeitführung für den deutschen Meister. Nach der Pause wurde der BVB immer stärker und war dem 2:0 näher als Gladbach dem Ausgleich. Dennoch gelang nach guter Vorarbeit von Bobadilla der Ausgleich durch Mike Hanke. Die Schlussphase der Partie wurde dann sehr spannend, aber es blieb am Ende bei einem gerechten Remis.

Wie spielte Kaiserslautern am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Kaiserslautern fing stark an und ging früh durch das Eigentor vom Berliner Hubnik in Führung. Nach Tiffert-Flanke köpfte er den Ball ins eigene Tor. Gleich mit der ersten guten Offensiv-Aktion konnte Hertha knappe zehn Minuten später bereits ausgleichen. Die Pfälzer blieben trotzdem weiterhin überlegen. Tiffert vergab die gute Chance mit einem Flugkopfball die erneute Führung wiederherzustellen. Dick scheiterte mit seinem Schuss aus zehn Metern und traf das leere Tor nicht. Nach der Pause war dann nicht mehr viel los. Beide Mannschaften kamen zu keiner nennenswerten Offensiv-Aktion mehr. Aufgrund der ersten Halbzeit wäre ein FCK-Sieg nicht unverdient gewesen.
Dennoch blieb es letztendlich beim Unentschieden.

Mögliche Aufstellung:

Dortmund

Weidenfeller – Piszczek, Felipe Santana, Hummels, Schmelzer – Gündogan, Großkreutz – Blaszczykowski, Kagawa, M. Götze – Lewandowski
Trainer: Klopp

Kaiserslautern

Trapp – Dick, Amedick, Abel, Bugera – Tiffert, De Wit – Sahan, Shechter, Fortounis – Kouemaha
Trainer: Kurz

Formcheck:

Dortmund

06/12/2011  Champions League, Gruppe F  Dortmund vs. Ol. Marseille  N – 2:3  
03/12/2011  Bundesliga  M’gladbach vs. Dortmund  U – 1:1  
26/11/2011  Bundesliga  Dortmund vs. Schalke 04  S – 2:0  
23/11/2011  Champions League, Gruppe F  Arsenal vs. Dortmund  N – 2:1  
19/11/2011  Bundesliga  B. München vs. Dortmund  S – 0:1  
15/11/2011  Freundschaftsspiele  KFC Uerdingen vs. Dortmund  S – 0:7         
                                                                                                                    
Kaiserslautern

03/12/2011  Bundesliga  Kaiserslautern vs. Hertha  U – 1:1  
26/11/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Kaiserslautern  N – 1:0  
18/11/2011  Bundesliga  Kaiserslautern vs. Leverkusen  N – 0:2  
10/11/2011  Freundschaftsspiele  Kaiserslautern vs. Luxemburg  S – 2:0  
05/11/2011  Bundesliga  Hoffenheim vs. Kaiserslautern  U – 1:1  
30/10/2011  Bundesliga  Hamburg vs. Kaiserslautern  U – 1:1                             
                                                                                                                                       
Dortmund: 3 Siege – 1 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Niederlagen

Kaiserslautern: 1 Sieg – 3 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Niederlagen

Statistik: Dortmund gegen Kaiserslautern

22/09/2010  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  5:0   
18/03/2006  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  2:1   
23/04/2005  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  4:2   
17/12/2003  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  1:1   
07/12/2002  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  3:1   
25/11/2001  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  3:0   
28/10/2000  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  1:2   
04/02/2000  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  0:1   
08/05/1999  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  1:0   
31/10/1997  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  2:2   
11/08/1995  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  1:1   
26/08/1994  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  2:1   
13/11/1993  Bundesliga  Dortmund vs. Kaiserslautern  2:1    

8 Siege Dortmund – 3 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Siege Kaiserslautern

Wett-Quoten Dortmund gegen Kaiserslautern:

Bet365

Sieg Dortmund: 1.25  

Unentschieden: 5.50

Sieg Kaiserslautern: 12.00

Tipico

Sieg Dortmund: 1.25  

Unentschieden: 6.00

Sieg Kaiserslautern: 12.00

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Dortmund geht als Favorit in das Spiel. Zeigt der deutsche Meister seinen offensiven Zauber-Fussball werden die Gäste aus der Pfalz chancenlos sein. Allerdings kann der FCK auch unangenehm werden, wie sie in den Spielen auf Schalke, in Hamburg und in Hoffenheim zeigten. Dennoch liegen die Erfolgserlebnisse schon etwas zurück. Der BVB wird wohl eine Klasse zu hoch für die Lauterer sein. Alles andere als ein Sieg mit einigen Toren für den BVB wäre eine Überraschung – Besonders nach dem internationalen Aus in allen Wettbewerben. Der BVB wird beide Spielhälften dominieren und bereits nach 45 Minuten führen.

Wett Tipp Bundesligatrend: Sieg Dortmund Halbzeit/Endstand

Wettquote auf Bet365: 1.67

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8. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Nürnberg vs Hoffenheim

Nürnberg Hoffenheim Tipp – 10.12.2011 um 15:30 Uhr

Am Samstag, den 10.12.2011 um 15:30 Uhr, kommt es im Nürnberger Easy-Credit-Stadion zwischen dem Tabellenfünfzehnten 1.FC Nürnberg und der auf dem zehnten Platz stehenden TSG Hoffenheim zum Spiel zweier Mannschaften die am letzten Spieltag verloren haben. Die TSG aus Hoffenheim hat sogar mit der Niederlage in Leverkusen, seit fünf Spielen in Folge nicht mehr gewonnen. Sollte die Elf von Trainer Holger Stanislawski in den letzten beiden Spielen vor der Winterpause keinen Sieg einfahren, könnte es für den Trainer ungemütliche Weihnachten in Hoffenheim geben. Die Nürnberger befinden sich, anders als Hoffenheim, im Aufwind und hätten in Hamburg, beim konsequenten Ausnutzen der Torchancen, sogar gewinnen können. Nach dem Sieg gegen die Lauterer wurde der Aufwärtstrend nur im spielerischen Bereich bestätigt.

Teamcheck: 1. FC Nürnberg

Die Rückkehr von Daniel Didavi nach seiner langen Verletzungspause tut dem Club gut. In Hamburg war zu erkennen, dass viele der Nürnberger Angriffe über ihn liefen. Er absolvierte, wie gegen den FCK, auch in Hamburg ein gutes Spiel und lässt Fans und Umfeld wieder auf bessere Zeiten hoffen. Trainer Dieter Hecking wurde nach dem Spiel, wie so oft in dieser Saison, trotz Niederlage mit Lob überschüttet. Gut gespielt aber trotzdem verloren. Viel lieber würde er wohl ein Lob bekommen, wenn die Mannschaft auch mal wieder gewinnt. Alexander Esswein und Christian Eigler fielen in Hamburg auch durch einige gute Aktionen auf, die aber ohne Erfolg blieben. Spielen die beiden mit diesem Elan auch gegen Hoffenheim, ist ein Erfolg diesmal sehr wahrscheinlich. Ohnehin ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die guten Leistungen auch in Punkte wiederspiegeln. Der Club muss nur dran bleiben, genauso weiter spielen und an sich glauben, dann kommen die Punkte von ganz alleine.

Die einzigen Kritikpunkte die es zurzeit beim Club gibt, sind die Chancenauswertung und das schlechte Verhalten bei den Gegentoren beim HSV. Die Franken hatten in Hamburg ein Torschussverhältnis von 13:7. Normalerweise geht man aus so einem Spiel nicht ohne Punkte raus. Die Abwehrspieler Timothy Chandler, Timm Klose und Philipp Wollscheid sahen bei den Gegentoren nicht gut aus. Beim 1:0 setzte sich der Hamburger Paolo Guerrero, nach einem langen Abschlag von HSV-Keeper Drobny, zu leicht durch und düpierte die FCN-Abwehr. Beim 2:0 für den HSV grätschte man zweimal vorbei und konnte nicht verhindern, dass Marcell Jansen freistehend das Tor erzielte. Stellt der FCN diese Mängel ab und behält den Schwung der letzten beiden Spiele bei, kann nach dem Sieg gegen den FCK, der zweite Heimsieg in Folge gegen Hoffenheim gefeiert werden. Stürmer Tomas Pekhart und Mittelfeldspieler Timmy Simons sind die Top-Torjäger der Franken mit jeweils drei Treffern und mindestens einer von den Beiden sollte wieder treffen, um einen Dreier gegen Hoffenheim einzufahren. Trainer Hecking wird wohl wieder die Elf, die auch in Hamburg spielte, gegen Hoffenheim ins Rennen schicken. Gründe für einen Wechsel gibt es eigentlich nicht.

Teamcheck: TSG Hoffenheim
 
Die Stimmung bei der Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski ist im Keller. Disziplinlosigkeiten, Stagnation und Selbstironie nehmen Einzug in Sinsheim. Nach fünf Auswärtspleiten in Folge steht man nur noch vier Punkte vor dem Relegationsplatz. Draufhauen bringt anscheinend nix, kritische Töne lassen sich allerdings nicht vermeiden, so der Trainer. Viele Spieler sind seit Jahren in Hoffenheim und entwickeln sich nicht weiter. Sie stagnieren und das liest man an der Tabelle ganz gut ab. Die TSG steckt seit Jahren fast nur im Mittelmaß fest. Das Potenzial der jungen Hoffenheimer Mannschaft ist zweifelsohne vorhanden. Nur abgerufen wird es nicht. Selbstkritik übt der Trainer auch aus. Stani habe zu viele taktische Wechsel vorgenommen und will jetzt den einen oder anderen Spieler mehr Spielpraxis geben. Chinedu Obasi und Roberto Firmino hatte der Coach für das Leverkusen-Spiel komplett aus dem Kader gestrichen. Die Spieler müssen jetzt einfach mal einen Sieg erzwingen. Mit positiver Körpersprache  und Stärke muss jetzt unbedingt mal das nächste Spiel angegangen werden. Ans aufhören denkt Stanislawski aber nicht. Das hat er noch nie getan. Die Arbeit mit den Jungs macht ihm Spaß und er braucht einfach nur Zeit.

Torhüter Tom Starke patzte in Leverkusen einmal und muss gegen wiedererstarkte Nürnberger eine Top-Leistung abliefern. Dabei hofft er auf die Unterstützung seiner Vorderleute. Andreas Beck und Edson Braafheid stehen da in der Pflicht. Genauso wie Marvin Compper und Isaac Vorsah, die ebenfalls den Abwehrblock bilden und ohne Zweifel bereits einen guten Namen in der Bundesliga haben. Stürmer Ryan Babel hat vier Tore auf seinem Konto und ist zweitbester Schütze. Roberto Firminio hat als Mittelfeldspieler bereits schon fünf Tore geschossen. Es scheint so, als hätte man in Hoffenheim zu viele Einzelkönner, die entweder nicht zusammenpassen oder wie Stanislawski sagte, noch Zeit brauchen. Holger Stanislwaski kann beim Club auf fast den kompletten Kader zurückgreifen und wird Firminio wohl wieder in den Kader berufen. Obasi zog sich im Training einen Riss des vorderen Außenbandes zu und fällt für den Rest der Hinrunde aus.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel Nürnberg gegen Hoffenheim werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte Nürnberg am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Fussball kann manchmal so ungerecht sein. In der ersten Halbzeit hätten die Nürnberger schon führen müssen. Der starke Didavi hatte zwei gute Möglichkeiten die Gäste in Führung zu bringen. Auch Esswein  und Pekhart machten es nicht besser und brachten den Ball nicht über die Linie. Die Hamburger hatten da mehr Glück und brauchten nicht mal halb so viele Chancen, um Torhüter Schäfer zu überwinden. Paolo Guerrero erzielte das 1:0 für den HSV. Nach dem Pausentee war die Partie wieder ausgeglichener und der HSV wurde etwas stärker. Der Club hatte wieder die erste Chance in Person von Pekhart, der aber nur den Pfosten traf. Danach schlug der HSV erneut eiskalt zu und ging nach schöner Vorarbeit durch Illicevic und Töre mit 2:0 in Führung. Marcell Jansen markierte die Vorentscheidung. Eine unglückliche Niederlage für die Franken.

Wie spielte Hoffenheim am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Hoffenheim war in Leverkusen fast chancenlos. Kurz nach Anpfiff der Partie hatte Bayer schon die große Chance zur Führung. Keeper Starke hielt seine Mannschaft aber noch im Rennen. Kurz darauf patzte er aber und konnte die Führung durch Derdiyok nicht verhindern. Leverkusen machte weiter Druck. Dennoch hatten die Hoffenheimer die größte Chance zum Ausgleich. Babel schoss den Ball aus vier Metern über den Kasten von Leno. Nach der Halbzeit kam von Hoffenheim überhaupt nix mehr. Die Werkself musste sich nicht mal groß anstrengen, um Herr des Spiels zu sein. Sam traf dann nach schönem Lupfer zum 2:0 und markierte gleichzeitig den Endstand. Ein verdienter Sieg für Leverkusen gegen eine desolate Hoffenheimer Mannschaft.

Mögliche Aufstellung:

Nürnberg

R. Schäfer – Chandler, Maroh, Wollscheid, Plattenhardt – Hegeler, Simons – Eigler, Didavi, Esswein – Pekhart
Trainer: Hecking

Hoffenheim

Starke – Beck, Vorsah, Compper, Braafheid – Rudy, Williams – Johnson, Roberto Firmino, Salihovic – Babel
Trainer: Stanislawski

Formcheck:

Nürnberg

04/12/2011  Bundesliga  Hamburg vs. Nürnberg  N – 2:0  
26/11/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Kaiserslautern  S – 1:0  
19/11/2011  Bundesliga  Schalke 04 vs. Nürnberg  N – 4:0  
11/11/2011  Freundschaftsspiele  Nürnberg vs. Ingolstadt  S – 3:0  
05/11/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Freiburg  N – 1:2  
29/10/2011  Bundesliga  B. München vs. Nürnberg  N – 4:0       
                                                                                                                    
Hoffenheim

02/12/2011  Bundesliga  Leverkusen vs. Hoffenheim  N – 2:0  
26/11/2011  Bundesliga  Hoffenheim vs. Freiburg  U – 1:1  
20/11/2011  Bundesliga  Hamburg vs. Hoffenheim  N – 2:0  
05/11/2011  Bundesliga  Hoffenheim vs. Kaiserslautern  U – 1:1  
29/10/2011  Bundesliga  Schalke 04 vs. Hoffenheim  N – 3:1  
25/10/2011  DFB-Pokal  Hoffenheim vs. Köln  S – 2:1                              
                                                                                                                                       
Nürnberg: 2 Siege – 0 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 4 Niederlagen

Hoffenheim: 1 Sieg – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 3 Niederlagen

Statistik: Nürnberg gegen Hoffenheim

07/05/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Hoffenheim  1:2  
20/03/2010  Bundesliga  Nürnberg vs. Hoffenheim  0:0   
22/09/2009  DFB-Pokal  Nürnberg vs. Hoffenheim  0:1    

0 Siege Nürnberg – 1 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Siege Hoffenheim

Wett-Quoten Nürnberg gegen Hoffenheim:

Bet365

Sieg Nürnberg: 2.25  

Unentschieden: 3.25

Sieg Hoffenheim: 3.20

Tipico

Sieg Nürnberg: 2.30  

Unentschieden: 3.30

Sieg Hoffenheim: 3.30

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Nürnberg hat gute Chancen die Partie für sich zu entscheiden. Die letzten beiden Auftritte gegen Kaiserslautern und Hamburg werden viel Selbstvertrauen gegeben haben. Gelingt dem Club wieder eine überzeugende Leistung werden sie das Heimspiel gewinnen. Hoffenheim ist derzeit alles andere als in Top-Form und wird sich ziemlich steigern müssen, um beim Club zu punkten. Allerdings ist Hoffenheim immer in der Lage durch die Klasse seiner Einzelspieler ein Spiel für sich zu entscheiden. Das ist zurzeit aber sehr unwahrscheinlich aufgrund der sehr schlechten Leistung der letzten Spiele. Nürnberg wird sich knapp durchsetzen und die drei Punkte bleiben vermutlich im Frankenland.

Wett Tipp Bundesligatrend: Sieg Nürnberg

Wettquote auf Tipico: 2.30

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8. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Mainz vs HSV

Mainz HSV Tipp – 10.12.2011 um 15:30 Uhr

Am Samstag, den 10.12.2011 um 15:30 Uhr, kommt es in der Mainzer Coface-Arena zum Duell zwischen dem Tabellenvierzehnten Mainz 05 und dem Tabellenelften Hamburger SV. Mainz 05 sowie der Hamburger SV befinden sich eindeutig auf dem Weg nach oben. Die Mainzer sind seit drei Spielen ungeschlagen und holten dabei sieben Punkte. Dabei hat die Tuchel-Elf sogar noch ein Nachholspiel, welches kommende Woche nachgeholt wird. Die Hamburger sind ganze sieben Spiele ungeschlagen und holten dabei drei Siege und vier Unentschieden. Der HSV holte mit Trainer Fink sogar mehr Punkte als die Bayern. Thorsten Fink ist als HSV-Coach sogar noch ungeschlagen und hat einen großen Anteil am steilen Aufstieg des HSV.

Teamcheck: Mainz 05

Hätten die 05er die erste Halbzeit in Wolfsburg nicht total verpennt, hätte man aufgrund der starken zweiten Halbzeit das Spiel wohl gewinnen können. FSV-Trainer Tuchel musste in der Halbzeitpause in Wolfsburg laut werden, um seine Spieler wachzurütteln. Die Ansprache wirkte wie ein reinigendes Gewitter und man schaffte nach 0:2 Rückstand noch ein 2:2 Unentschieden.

Für Mittelfeldspieler Julian Baumgartlinger ist der positive Trend der letzten Wochen kein Zufall. Wenn seine Mannschaft das umsetzt, was der Trainer vorgibt, können sie jeden schlagen. In der Tat ist diese Aussage nicht an den Haaren herbeigezogen, sondern findet auch Berechtigung, wie man am Sieg gegen die Bayern vor gut zwei Wochen erkennen konnte. Dass das Spiel in Wolfsburg ein ganz anders wird, wie das Spiel gegen den Rekordmeister aus München, war eigentlich jedem klar. In den ersten 45 Minuten fehlte es an allen Ecken und Enden, um überhaupt ein Auswärtsspiel erfolgreich gestalten zu können. Keine Aufmerksamkeit, keine Aggressivität, Mängel beim Umschalten von Defensive auf Offensive und der Mut nach vorne hin zu verteidigen. Andreas Invanschitz findet, der Trainer könnte ruhig öfter lauter werden, wenn wir dadurch unsere Punkte holen. In der Mannschaft ging während der zweiten Halbzeit komplett das Gefühl rum, dass man es noch schaffen kann. Parallelen gab es auch zum letzten Jahr. Dort lagen die Mainzer bereits mit 0:3 zurück und gewannen noch sensationell mit 4:3. Sowas kann Kräfte frei machen und bleibt in den Köpfen der Spieler hängen. Wohl auch ein Mitgrund, weshalb man nach relativ hohem Rückstand wieder nicht bei den Wölfen verloren hat.

Gegen die Hamburger sollte die Anfangsphase aber nicht wieder verpennt werden. Der HSV zeigte im letzten Spiel, dass sie auch eiskalt vor dem Tor sein können und wenige Chancen reichen, um ein Spiel zu gewinnen. Mittelfeldspieler Andreas Ivanschitz führt momentan die interne Torjägerliste mit fünf Toren an. Dicht gefolgt von Stürmer Maxim-Choupo-Moting, der vier Treffer verbuchen konnte. Trainer Tuchel muss weiterhin auf Mittelfeldspieler Eugen Polanski verzichten. Er ist noch ein letztes Mal gegen die Hamburger, aufgrund der roten Karte, gesperrt.

Teamcheck: Hamburger SV

Ist es jetzt Positiv oder Negativ, dass man schlechter gespielt hat, als in den Spielen davor? Positiv ist in jedem Fall, dass man im Stile einer Spitzenmannschaft, die einen nicht so guten Tag erwischte, ein Spiel trotzdem gewinnen konnte und die wenigen Torchancen eiskalt nutzen konnte. Andererseits spielten die Nürnberger auch nicht schlecht und standen sehr gut und machten dem HSV das Leben damit sehr schwer. Wie auch beim kommenden Gegner Mainz 05 wurde es auch bei HSV Trainer Thorsten Fink in der Halbzeit laut, um seine Spieler aufzuwecken. Der HSV spielte in der zweiten Hälfte immerhin besser, aber immer noch nicht so stark, wie in den letzten Spielen. Am Ende zählen aber auch nur die drei Punkte und nix anderes. Der offensive Mittelfeldspieler Gökhan Töre erwischte ebenso wie seine Mannschaft keinen guten Tag, konnte aber wieder ein Tor vorbereiten und ist mit sechs Torvorlagen der beste Scorer der Rothosen.

Wie schon im Heimspiel davor gegen die TSG Hoffenheim, trugen sich wieder die gleichen Spieler in die Torschützenliste ein. Paolo Guerrero und Marcell Jansen schossen erneut in gleicher Reihenfolge die Tore. Guerrero gelang sogar ein Heimspiel-Hattrick. Er traf in den letzten drei Heimspielen jeweils einmal gegen Kaiserslautern, Hoffenheim und Nürnberg knipste der Peruaner und strotzt zurzeit nur so vor Selbstbewusstsein. Er und sein Trainer Fink spielten zusammen beim FC Bayern München und verstanden sich früher schon sehr gut. Fink weiß, dass Guerrero sich in der zentralen Spitze am wohlsten fühlt und lässt ihn dort auch spielen. Gerade das neue offensive System kommt dem Stürmer zugute. Auch Marcell Jansen ist in Top-Form und wird von Spiel zu Spiel immer wichtiger für den HSV. Seine Spielweise erinnert an seine starke Gladbacher Zeit, bevor er bei den Bayern ins Notizbuch wanderte. So wird Jansen auch nicht mehr lange brauchen, bis sich Bundestrainer Joachim Löw wieder bei ihm meldet.

Torhüter Jaroslav Drobny zeigte erneut eine starke Leistung und ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken im Tor der Hanseaten. Ebenso sickerte durch, dass der HSV sich in der Winterpause eigentlich für die Position des defensiven Mittelfeldspielers umgucken wollte. Diese Personalie ist aber auch vom Tisch, denn Tomas Rincon hat sich einen Stammplatz neben Gojko Kacar erkämpft. Die beiden, die die Doppelsechs beim HSV bilden, harmonieren sehr gut und geben dem Vorstand in Person von Frank Arnesen keinen Anlass für eine Neuverpflichtung.

Mladen Petric hat seinen Muskelfaserriss auskuriert und steht im Kader für das Spiel in Mainz. Verteidiger Michael Mancienne hat sich nur eine leichte Zerrung zugezogen und kann die nächsten Tage wieder ins Training einsteigen. Bei Abwehrkollege Jeffrey Bruma sieht es ähnlich aus. Der Holländer hat sich ein Glück nur eine Prellung der Schulter und nicht erst wie befürchtet eine Bänderverletzung zugezogen. Ansonsten wird Trainer Fink nicht groß umbauen. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass für den erneut enttäuschenden Heung-Min Son, Mladen Petric oder Ivo Illicevic in Mainz in der Startelf rücken.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel Mainz gegen HSV werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte Mainz am vergangenen Bundesliga Spieltag?

In der ersten Halbzeit lagen die Mainzer hochverdient mit 0:2 zurück. Beide Gegentore waren die Folge von schlechten Abwehrverhalten der 05er. Nach vorne ging bei den Mainzern im ersten Durchgang überhaupt nix. Mario Mandzukic brachte die Wolfsburger in Führung, ehe Oliver Kirchhoff durch ein  Eigentor seine Mannschaft mit 0:2 in Rückstand brachte. In der zweiten Hälfte änderte sich nochmal alles. Mainz kämpfte sich zurück ins Spiel und übernahm die Kontrolle. Den Foulelfmeter verwandelte Ivanschitz sicher und verkürzte auf 2:1. Die Wölfe taten überhaupt nix mehr für die Offensive und wurden folgerichtig mit dem 2:2 Ausgleich knapp zehn Minuten vor Schluss durch Choupo-Moting bestraft. Ein gerechtes Unentschieden aufgrund der unterschiedlichen beiden Halbzeiten.

Wie spielte der HSV am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Der HSV hatte Glück, dass die Nürnberger ihre guten Chancen in der ersten Halbzeit nicht nutzen konnten. Der gute Didavi hatte zweimal die Möglichkeit zur Führung. Auch Esswein und Pekhart vergaben gute Möglichkeiten ihre Mannschaft in Führung zu schießen. Die Hamburger machten das besser und nutzen ihre Chancen eiskalt aus. Guerrero traf nach sehenswerter Vorarbeit durch Keeper Drobny zum 1:0. Nach der Pause ließen die Nürnberger nach und der HSV spielte seinen Stiefel runter. Trotzdem war es der Club, der wieder die erste Chance hatte. Pekhart traf aber nur den Pfosten. Kurz darauf schlug der HSV wieder eiskalt zu und traf nach einer Traumkombination zwischen Illicevic und Töre durch Marcell Jansen zum 2:0. Insgesamt ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg der Hamburger.

Mögliche Aufstellung:

Mainz

Wetklo – Pospech, Bungert, Svensson, Fathi – Kirchhoff – Baumgartlinger, Soto – Ivanschitz – Allagui, Choupo-Moting
Trainer: Tuchel

HSV

Drobny – Diekmeier, Bruma, Westermann, Aogo – Kacar, Rincon – Töre, Jansen – Ilicevic – Guerrero
Trainer: Fink

Formcheck:

Mainz

03/12/2011  Bundesliga  Wolfsburg vs. Mainz 05  U – 2:2  
27/11/2011  Bundesliga  Mainz 05 vs. B. München  S – 3:2  
04/11/2011  Bundesliga  Mainz 05 vs. Stuttgart  S – 3:1  
29/10/2011  Bundesliga  Mainz 05 vs. Bremen  N – 1:3  
26/10/2011  DFB-Pokal  Hannover vs. Mainz 05  S – 0:0 0:1 (n.V.)  
22/10/2011  Bundesliga  Hertha vs. Mainz 05  U – 0:0          
                                                                                                                    
HSV

04/12/2011  Bundesliga  Hamburg vs. Nürnberg  S – 2:0  
29/11/2011  Freundschaftsspiele  Hamburg vs. Rangers  S – 2:1  
26/11/2011  Bundesliga  Hannover vs. Hamburg  U – 1:1  
20/11/2011  Bundesliga  Hamburg vs. Hoffenheim  S – 2:0  
12/11/2011  Freundschaftsspiele  Oststeinbek vs. Hamburg  S – 1:6  
05/11/2011  Bundesliga  Leverkusen vs. Hamburg  U – 2:2                             
                                                                                                                                       
Mainz: 2 Siege – 3 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 1 Niederlage

HSV: 4 Siege – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 0 Niederlagen

Statistik: Mainz gegen HSV

16/10/2010  Bundesliga  Mainz 05 vs. Hamburg  0:1   
28/11/2009  Bundesliga  Mainz 05 vs. Hamburg  1:1   
18/11/2006  Bundesliga  Mainz 05 vs. Hamburg  0:0   
10/09/2005  Bundesliga  Mainz 05 vs. Hamburg  1:3   
14/08/2004  Bundesliga  Mainz 05 vs. Hamburg  2:1  

1 Sieg Mainz – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Siege HSV

Wett-Quoten Mainz gegen HSV:

Bet365

Sieg Mainz: 2.25  

Unentschieden: 3.40

Sieg HSV: 3.10

Tipico

Sieg Mainz: 2.30  

Unentschieden: 3.40

Sieg HSV: 3.20

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Mainz scheint diese Saison eine Wundertüte zu sein. Nach der Heimpleite gegen Aufsteiger Augsburg holte man Heimsiege gegen Stuttgart und Bayern und zeigte erneut eine klasse Moral in Wolfsburg. Die Hamburger spielten gegen die Nürnberger nicht so stark, wie die Spiele davor, haben durch das offensive, neue System aber gerade Auswärts mehr Platz zum kombinieren und könnten Mainz dadurch in Verlegenheit bringen. Können die Mainzer das Spiel wie gegen Bayern angehen, wird es für den HSV schwer etwas mitzunehmen. Es deutet einiges auf torreiches Spiel zwischen Mainz und dem HSV hin. Vielleicht endet die Partie mit einem 2:2 Unentschieden?

Wett Tipp Bundesligatrend: Over 2.5

Wettquote auf Tipico: 1.75

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8. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Köln vs Freiburg

Köln Freiburg Tipp – 10.12.2011 um 15:30 Uhr

Die Hinrunde der Bundesliga geht in die finale Phase über. Alle Mannschaften wollen sicher am Ende nochmal etwas bewegen und ein paar Punkte einsacken. Das gilt sicher auch für den 1. FC Köln und die Freiburger. Vor allem Freiburg muss langsam kommen, denn sie befinden sich immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz. In der letzten Saison konnte sich Freiburg auf dem 9. Tabellenplatz festsetzen und lag somit im soliden Mittelfeld. Diese Saison verläuft jedoch alles andere als nach Plan und da hilft auch kein herausragender Top-Torjäger wie Cisse. In Köln will man nun am 16. Bundesliga Spieltag um 15:30 Uhr nochmal versuchen Punkte zu sammeln. Sicherlich keine leichte Aufgabe. Beide Mannschaften stehen in der Pflicht. Während die Kölner mit 17 Punkten auf dem Konto auf Platz 12 in der Bundesliga Tabelle herumkrebsen, schwimmen die Freiburger mit 13 Zählern auf der Habenseite im Abstiegssumpf herum. Zudem zählt Freiburg mit einer Auswärtsbilanz von 1 Sieg, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen zu den schlechtesten Auswärtsbundesligisten (vorletzter Platz). Köln dagegen belegt mit 10 eingefahrenen Punkten den 11. Platz in der Heimtabelle (3-1-3). Aus den letzten 7 Direktduellen in Köln holten die Geißböcke 4 Siege und 1 Unentschieden. Demgegenüber stehen 2 Niederlagen. Zuletzt gewann Köln daheim gegen den SC mit 1:0.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel Köln gegen Freiburg werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte Köln  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Köln musste im letzten Spiel gegen Stuttgart antreten. Beide Mannschaften konnten in ihren letzten Spielen nicht wirklich überzeugen. Die Kölner konnten nur eines der letzten fünf Bundesligaspiele für sich entscheiden. Stuttgart bestritt die letzten Spiele auch sehr durchwachsen und konnte nur in zwei der letzten fünf einen Dreier einfahren. Beiden Mannschaften fehlte es somit  deutlich an Selbstvertrauen. Gerade in den ersten Minuten des Spiels war ihnen die Unsicherheit anzumerken. Aus dem Spiel heraus geschah nicht sonderbar viel. Gefahr ging anfangs nur nach Standardsituationen aus. Die Hausherren aus Stuttgart kamen nach einer Ecke zu einer gefährlichen Torchance, die jedoch vergeben wurde. In der 15. Spielminute kam es dann nach einen Foul von Maza an Peszko zum Elfer für die Gäste. Prinz Poldi trat an und versenkte das Leder eiskalt im Kasten. Köln war in Führung. Dennoch trugen die Unsicherheit der Kölner Abwehr, die selbst nach der Führung noch Bestand hatte und die Motivation der Hausherren, den Ausgleich zu erzielen, zu einem offenen Spiel bei. Die besseren Chancen lagen jetzt auf Seiten der Stuttgarter. Sie kamen immer wieder sehr gefährlich vors Tor der Kölner, konnten aber vorerst ihre Chancen nicht verwerten. In der 29. Spielminute war es dann endlich soweit. Gentner sorgte nach einer Standardsituation für das 1:1. Beide Teams hatten ab sofort wieder die Möglichkeit die Partie für sich zu entscheiden und beide Mannschaften wollten das auch. Beide Kontrahenten hatten gefährliche Torraumszenen. Die Stuttgarter sollten Ihre Chance jedoch als erstes verwerten. Wieder war es Gentner, der das 2:1 machte. Mit der knappen Führung ging es dann auch in die Halbzeitpause. Im zweiten Durchgang hatte der VFB ebenfalls mehr vom Spiel. Bei den Geißböcken machte sich die Unsicherheit breit, viele Fehlpässe führten dazu, dass man kaum noch gefährlich vors Tor der Stuttgarter kam. Aber auch die Stuttgarter taten nur noch das Notwendigste. Man wollte die knappe Führung einfach verwalten. Ab und zu hatten die Hausherren dennoch ganz gute Torchancen aber ihnen war das Glück im Abschluss verwehrt. Was wären die Kölner nur ohne Poldi. Kurz vor Schluss schüttelte er nach einer schnellen Kombination Maza ab und konnte den Ausgleich erzielen. Dabei sollte es auch bleiben. Am Ende kein ganz unverdientes Ergebnis, da die Stuttgarter einfach zu wenig taten, um die Begegnung für sich zu entscheiden.

Wie spielte Freiburg  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Freiburg traf am letzten Spieltag auf Hannover. Beide Mannschaften sind in den letzten Spielen nicht gerade die Überflieger gewesen und zeigten eher durchwachsene Leistungen. Vor allem die Hannoveraner wussten gleich in drei Wettbewerben zu enttäuschen. In der Bundesliga gab es keine guten Leistungen, im DFB Pokal sind sie gegen Mainz ausgeschieden und in der Euro League musste man zuletzt gegen Standard ein 0:2 hinnehmen. Mit Freiburg kam nun ein Gegner, der geschlagen werden sollte. Beide Mannschaften hatten in den ersten Spielminuten so ihre Probleme im Spielaufbau. Immer wieder kam es zu Fehlpässen und anderen kleinen Fehlern. Dennoch waren die Hannoveraner als erstes am Zug. Pander setzte Abdellaoue schön in Szene. Dieser konnte jedoch keinen Profit aus der Chance schlagen. Dennoch belebte die erste Möglichkeit das Spiel. Beide Teams agierten nun geordneter und vor allem zeigten sie mehr Ideenreichtum im Spiel nach vorne. Hannover hatte mehr vom Spiel, die Freiburger beschränkten sich mehr oder weniger aufs Kontern im eigenen Stadion, mit den Fans im Rücken. Die Gäste aus Hannover kamen zu den besseren Einschuss Möglichkeiten. Diese wurden aber nicht genutzt. Alle sind schon von einem 0:0 zur Pause ausgegangen, aber dann rückte die 44. Spielminute heran. Nach einer schönen Vorlage von Abdellaoue wollte Bastians vor Ya Konan klären, brachte den Ball aber im eigenen Kasten unter. Somit ging Hannover mit 1:0 in Führung. Hierbei handelte es sich gleichzeitig auch um den Pausenstand. In der zweiten Hälfte kamen beide Mannschaften offensiv auf den Platz und hatten gute Möglichkeiten. Erst scheiterte Flum für Freiburg an der Latte und dann Rausch auf der Gegenseite an Baumann. Es wurde zu einem spannenden Spiel, wobei jedoch aufgrund der zahlreichen Fehlpässe keine sehr zwingenden Aktionen entstanden. Freiburg kam jetzt immer besser ins Spiel und es gelang den Hausherren sogar Hannover in der eigenen Hälfte festzusetzen. In der 67. Spielminute kam es dann zum verdienten Ausgleich. Flum setzte eine schöne Flanke auf den im Strafraum lauernden Cissé. Dieser verwandelte mit einem schönen Flugkopfball. Hannover konnte sich nicht mehr gegen die ständigen Angriffe der Freiburger wehren. Die Hausherren wollten nun den Sieg und hatten in der 83. Spielminute auch die Chance dazu. Cissé scheitere jedoch am Keeper der Hannoveraner. Somit blieb es am Ende beim 1:1. Freiburg ist zu spät aufgewacht in diesem Match und musste sich somit am Ende die Punkte mit Hannover teilen. Ein Sieg hätte ihnen wesentlich mehr gebracht.

Beide Mannschaften haben zuletzt Unentschieden gespielt. Die Freiburger stehen unten drin und sind auf einen Sieg angewiesen, um dem Abgrund zu entrinnen. Gegen Köln wird das sicher keine leichte Aufgabe.

Mögliche Aufstellung:

Köln

Rensing – Brecko, Geromel, Sereno, Jemal – Clemens, Lanig, Riether, Peszko – Jajalo – Podolski
Trainer: Solbakken

Freiburg

Baumann – Hinkel, Krmas, Butscher, Bastians – Flum, Schuster – Rosenthal, Makiadi, Putsila – Cissé
Trainer: Sorg

Formcheck:

Köln

03/12/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Köln  U – 2:2  
25/11/2011  Bundesliga  Köln vs. M’gladbach  N – 0:3  
05/11/2011  Bundesliga  Bremen vs. Köln  N – 3:2  
30/10/2011  Bundesliga  Köln vs. Augsburg  S – 3:0  
25/10/2011  DFB-Pokal  Hoffenheim vs. Köln  N – 2:1  
22/10/2011  Bundesliga  Dortmund vs. Köln  N – 5:0         
                                                                                                                    
Freiburg

03/12/2011  Bundesliga  Freiburg vs. Hannover  U – 1:1  
26/11/2011  Bundesliga  Hoffenheim vs. Freiburg  U – 1:1  
19/11/2011  Bundesliga  Freiburg vs. Hertha  U – 2:2  
11/11/2011  Freundschaftsspiele  Freiburg vs. Metz  N – 1:2  
05/11/2011  Bundesliga  Nürnberg vs. Freiburg  S – 1:2  
28/10/2011  Bundesliga  Freiburg vs. Leverkusen  N – 0:1                             
                                                                                                                                       
Köln: 1 Sieg – 1 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 4 Niederlagen

Freiburg: 1 Sieg – 3 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 2 Niederlagen

Statistik: Köln gegen Freiburg

26/02/2011  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  1:0  
01/05/2010  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  2:2   
26/09/2007  2. Bundesliga  Köln vs. Freiburg  1:3   
15/04/2007  2. Bundesliga  Köln vs. Freiburg  0:3   
18/10/2003  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  1:0   
25/11/2002  2. Bundesliga  Köln vs. Freiburg  1:0   
27/04/2002  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  2:0   
03/02/2001  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  0:1   
01/03/1997  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  1:0   
23/09/1995  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  1:1   
28/04/1995  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  2:0   
01/09/1993  Bundesliga  Köln vs. Freiburg  2:0  

7 Siege Köln – 2 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 3 Siege Freiburg

Wett-Quoten Köln gegen Freiburg:

Bet365

Sieg Köln: 2.10  

Unentschieden: 3.30

Sieg Freiburg: 3.50

Tipico

Sieg Köln: 2.25  

Unentschieden: 3.40

Sieg Freiburg: 3.20

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Im direkten Vergleich konnten die Kölner 7 von 12 Spielen für sich entscheiden und haben anhand der Statistik die Vorteile auf ihrer Seite. Freiburg konnte den Platz in Köln nur dreimal als Sieger verlassen. Beide Mannschaften teilten sich zweimal die Punkte. Die Geißböcke haben zuhause immerhin 3 Siege in 7 Spielen erlangen können. Dem stehen 3 Niederlagen und 1 Unentschieden gegenüber. Freiburg hat auswärts nach 7 Spielen nur 5 Punkte auf dem Konto. Neben Wolfsburg verkörpern sie die auswärtsschwächste Mannschaft in der Bundesliga. Sie haben in 7 Auswärtsspielen insgesamt 21 Gegentreffer kassiert. Es gibt kein Bundesligateam, das mehr Gegentore auswärts bekommen hat. Wir sehen Köln in diesem Spiel vorne und gehen von einem knappen Sieg aus. Wer ein hohes Risiko gehen möchte, kann eine direkte Wette auf Köln platzieren. Die Wettquote von 2,25 ist verlockend. Wenn Ihnen jedoch mehr Sicherheit lieber ist, schließen Sie eine Wette auf Köln mit Cashback bei Unentschieden ab.

Wett Tipp Bundesligatrend: Sieg Köln mit Cashback bei Unentschieden

Wettquote auf Bet365: 1.57

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8. Dezember 2011 / bundesliga - Kategorie: Bundesliga Prognose, Vorhersage & Tipps
Bundesliga Tipp Augsburg vs Gladbach

Augsburg Gladbach Tipp – 10.12.2011 um 15:30 Uhr

Zum 16. Bundesliga Spieltag erwartet der Tabellenletzte Augsburg am Samstag, den 10. Dezember um 15:30 Uhr, den Tabellendritten Gladbach. Kaum unterschiedlicher kann der Saisonverlauf beider Mannschaften sein. Mit elf Punkten auf der Habenseite steht der FCA auf dem letzten Tabellenplatz und hat die Rote Laterne inne. Während sich die Augsburger ihrem Schicksal fügen, ist Gladbach zweifelsohne das Überraschungsteam dieser Saison. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den Tabellenführer Bayern München haben die Borussen den dritten Platz in der Tabelle inne und liegen punktgleich zum deutschen Meister Borussia Dortmund auf. Eine Wahnsinns Hinrunde spielte die Favre-Elf, wo jedermann eigentlich nur den Hut ziehen kann. Man bedenke: Die Gladbacher wären in der vergangenen Saison beinahe abgestiegen.  In der Bundesliga sind die Gladbacher seit 5 Pflichtspielen ungeschlagen und verbuchen 4 Siege und 1 Unentschieden. Zuletzt erkämpfte man sich im Heimspiel gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund ein 1:1 Unentschieden. Von einem solchen Lauf können die Augsburger nur träumen. Der Aufsteiger verlor 4 der letzten 5 Bundesliga Pflichtspiele. Dennoch muss man dem FCA trotzdem zu Gute halten, dass die gezeigte Leistung oftmals recht ansehnlich war. Den Augsburgern fehlt manchmal schlichtweg das Glück. Gegen Gladbach sollte der Aufsteiger schon im Vorfeld eine gehörige Portion Glück buchen. Mit einer Bilanz von 1 Sieg, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen ist Augsburg der heimschwächste Bundesligist. Die Gladbacher dagegen konnten 4 der 7 Auswärtspartien gewinnen und belegen in der Auswärtstabelle den dritten Platz. Zuletzt trafen beide Mannschaften in der zweiten deutschen Bundesliga aufeinander. Damals gewann Gladbach mit 2:0 in Augsburg. Der Aufsteiger muss sich warm anziehen, wenn die Fohlen aus Gladbach zu Gast sind. Nach seinem Zehenbruch ist ein Einsatz von Jung-Nationalspieler Marco Reus in Augsburg sehr fraglich. Schon im Top-Spiel gegen Dortmund musste Reus passen.

Für unseren Wett-Tipp bzw. für unsere Bundesliga Prognose zum Spiel Augsburg gegen Gladbach werfen wir zunächst einen kleinen Rückspiel auf den vergangenen Bundesliga Spieltag, wie sich beide Teams im Detail schlugen.

Wie spielte Augsburg  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Der Aufsteiger aus Augsburg verlor am letzten Bundesliga Spieltag in der Veltins-Arena mit 1:3 gegen Schalke 04. Von Beginn an waren die Königsblauen das spielbestimmende Team und setzten den Aufsteiger sofort unter Druck. Augsburg agierte sehr tiefstehend aus einer starken Abwehr heraus und setzte auf gelegentliche Konterangriffe. In der 16. Spielminute hatte der Aufsteiger zum ersten Mal das Nachsehen, als der Holländer Huntelaar mit einem tollen Hackentor ins kurze Eck traf. Selbst nach dem Rückstand änderte Augsburg seine extrem defensive Taktik nicht. In der 21. Minute wäre Augsburgs Brinkmann trotz der defensiven Haltung fast der Ausgleich gelungen. Doch solche Aktionen hatten eher Seltenheitswert. Schalke blieb auch nach der Führung das klar bessere Team. Dennoch taten die Königsblauen gegen schwache und harmlose Augsburger bis zur Halbzeitpause nur noch das Nötigste. So ging der Aufsteiger mit einem knappen 0:1 Rückstand in die Pause. Der zweite Durchgang begann gleich mit einem Paukenschlag aus Sicht des FCA. Völlig überraschend traf Mölders in 47. Minute zum 1:1 Ausgleich. Schalke musste nun kommen und erhöhte den Druck. Zunächst scheiterten noch Holtby und Moritz, allerdings machte es Fuchs in der 66. Minute besser und traf zur verdienten Führung der Schalker. Die Königsblauen waren wieder vorne, doch der Aufsteiger setzte immer wieder vereinzelte Nadelstiche. In der 77. Minute hatte Mölders die große Chance zum 2:2.  Erst eine Standardsituation auf der Gegenseite entschied das Match. Nach einer Draxler Ecke verlängerte Huntelaar per Kopf zu Raul und der Spanier ließ sich in der 84. Minute die Chance nicht nehmen und traf zum 3:1 Endstand. Nun war das Spiel gelaufen und Schalke gewinnt verdient.

Wie spielte Gladbach  am vergangenen Bundesliga Spieltag?

Im Top-Bundesliga Spiel am letzten Wochenende trennten sich Gladbach und Dortmund mit einem 1:1 Unentschieden. Von Beginn an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Die Dortmunder ergriffen die Initiative und Gladbach setzte auf einen kontrollierten Spielaufbau. Die erste Torchance gehörte den Gladbachern. Bobadilla schaffte es Weidenfeller zu überlupfen, doch auf der Linie stehend, konnte Piszczek sicher klären. Der Nachschuss von Hermann war ebenso nicht von Erfolg gekrönt. Torraumszenen hatten jedoch eher Seltenheitswert, denn beide Abwehrreihen standen sicher und solide. Sowohl Gladbach als auch Dortmund pflegten das schnelle Kurzpassspiel und wirkliche Freiräume gab es auf beiden Seiten nicht. Wenn sich dann einmal Torchancen ergaben, hatten diese es zumeist in sich. In der 16. Minute konnte Jantschke in allerletzter Sekunde gegen Dortmunds Lewandowski klären, als dieser bereits Dante als auch Gladbachs Schlussmann ter Stegen hinter sich lassen konnte. Nach Großchancen stand es jetzt 1:1! Man merkte es beiden Teams regelrecht an, wie schwer der Weg in den gegnerischen Strafraum war. Das Spielgeschehen verlief vorrangig im Mittelfeld. Wenn aus dem Spiel heraus nicht wirklich etwas geht, dann muss eben ein ruhender Ball her. Nach einer Ecke von Mario Götze in der 40. Spielminute konnte Lewandowski das Leder per Kopf zur 1:0 Führung seiner Dortmunder unterbringen. Allerdings sah Gladbachs Schlussmann ter Stegen beim Gegentreffer nicht sonderbar gut aus. Zur Halbzeitpause führte Dortmund nicht unverdient mit 1:0. Nachdem Pausentee versuchte Gladbach mit nur mäßigen Erfolg das Spiel an sich zu reißen. Die Dortmunder machten die Räume geschickt eng und ließen kaum etwas anbrennen. In der 58. Minute kam etwas Gefahr nach einem Ecke im Dortmunder Strafraum auf, doch Dantes Kopfball war zu ungenau. Die Gladbacher wollten schon etwas bewegen. Der Wille fehlte ihnen zweifelsohne nicht, dafür allerdings die Durchschlagskraft. Die Torchancen verbuchte der deutsche Meister Dortmund, ließ diese aber durch Lewandowski (63. Minute) und Felipe Santana (65. Minute) liegen und so kam es, wie es so oft kommen musste. Aus dem Nichts fiel dann der Ausgleichstreffer für Gladbach durch Hanke in der 72. Minute. Bobadilla bediente Hanke mustergültig und dieser ließ sich die Chance nicht nehmen. Nur vier Minuten später hatte Götze die Riesenchance zur erneuten Führung der Dortmunder. Doch sein Schüsschen konnte ter Stegen problemlos klären. In einer munteren Schlussphase hatten die Gäste aus Dortmund mehr vom Spiel. Lewandowski sein Treffer zählte wegen Abseits nicht und Barrios klärte einen Hummels-Kopfball ungewollt für die Gladbacher. Am Ende blieb es beim 1:1 Unentschieden. Sicherlich war aus Sicht der Dortmunder mehr drin gewesen.

Mögliche Aufstellung:

Augsburg

Amsif – Reinhardt, Callsen-Bracker, Sankoh, Verhaegh – Hosogai, Davids – Brinkmann, Baier, Werner – Mölders
Trainer: Luhukay

Gladbach

ter Stegen – Jantschke, Stranzl, Dante, Daems – Nordtveit, Neustädter – Herrmann, Arango – Hanke, Bobadilla
Trainer: Favre

Formcheck:

Augsburg

04/12/2011  Bundesliga  Schalke 04 vs. Augsburg  N – 3:1  
26/11/2011  Bundesliga  Augsburg vs. Wolfsburg  S – 2:0  
20/11/2011  Bundesliga  Stuttgart vs. Augsburg  N – 2:1  
06/11/2011  Bundesliga  Augsburg vs. B. München  N – 1:2  
30/10/2011  Bundesliga  Köln vs. Augsburg  N – 3:0  
25/10/2011  DFB-Pokal  RB Leipzig vs. Augsburg  S – 0:1        
                                                                                                                    
Gladbach

03/12/2011  Bundesliga  M’gladbach vs. Dortmund  U – 1:1  
25/11/2011  Bundesliga  Köln vs. M’gladbach  S – 0:3  
19/11/2011  Bundesliga  M’gladbach vs. Bremen  S – 5:0  
12/11/2011  Freundschaftsspiele  Oberhausen vs. M’gladbach  S – 1:4  
05/11/2011  Bundesliga  Hertha vs. M’gladbach  S – 1:2  
29/10/2011  Bundesliga  M’gladbach vs. Hannover  S – 2:1                           
                                                                                                                                       
Augsburg: 2 Siege – 0 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 4 Niederlagen

Gladbach: 5 Siege – 1 Unentschieden (reg. Spielzeit) – 0 Niederlagen

Statistik: Augsburg gegen Gladbach

07/03/2008  2. Bundesliga  Augsburg vs. M’gladbach  0:2  

0 Siege Augsburg – 0 Unentschieden – 1 Sieg Gladbach

Wett-Quoten Augsburg gegen Gladbach:

Bet365

Sieg Augsburg: 3.75  

Unentschieden: 3.40

Sieg Gladbach: 2.00

Tipico

Sieg Augsburg: 4.20  

Unentschieden: 3.60

Sieg Gladbach: 1.90

Bundesliga Wett Tipp Vorhersage

Die Gladbacher spielen eine beeindruckende Saison bislang. Gegen den deutschen Meister Dortmund holte man am vergangenen Spieltag immerhin ein Unentschieden. Gegen Augsburg muss man nun nachlegen, wenn man oben dabei bleiben will. Ein Selbstläufer wird das Spiel sicherlich nicht. Schon die Bayern taten sich unheimlich schwer in Augsburg und kamen letztendlich zu einem schmeichelhaften 2:1 Sieg. Die Borussen werden also gewarnt sein und den Aufsteiger nicht unterschätzen. Vom Mannschaftspotential ist Gladbach dem FCA überlegen. Wir rechnen mit einem knappen Sieg der Borussen.

Wett Tipp Bundesligatrend: Sieg Gladbach

Wettquote auf Bet365: 2.00

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